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Cindy Sherman (1954-) USA

Cindy Sherman ist Fotografin, Pop- und Konzeptkünstlerin und gilt heute als eine der führenden Vertreterinnen der inszenierten Fotografie. Sherman studierte am College in Buffalo. Ihren großen Durchbruch hatte sie mit der Serie Untitled Film Stills bestehend aus Schwarz-Weiß-Fotografien, auf denen sie selbst geschminkt und verkleidet zu sehen ist. Der Betrachter konnte Sherman in diesen Porträts wiedererkennen, wodurch Frauentypen als rhetorische Formeln und Klischees entlarvt wurden. Sherman bezieht ihre Inspiration aus den Hollywoodfilmen ihrer Kindheit und deren weiblichen Stereotypen. In den 1980er Jahren ging Sherman zur Farbfotografie über. Sie verwendet noch immer sich selbst als Modell, um Frauenbilder und stereotypische Geschlechterrollen zu problematisieren. Sie arbeitet gerne mit Motiven wie Appetit, Übelkeit, Krankheit und Gewalt. Sherman hat auch als Modefotografin gearbeitet. Sie ist Preisträgerin des Hasselbladspris.


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Auktionator Simon de Pury: „Ich glaube an die Transparenz des Marktes“

Die Online-Plattform de Pury (http://de-pury.com/) – gegründet von Arnaud Massenet (Mitbegründer von Net-a-Porter) und Simon und Michaela de Pury – hat sich kürzlich mit Christie’s für die Versteigerung der Lambert Art-Collection (LAC) „verbündet“. Die Kollektion – bestehend aus 306 Objekten, die sich auf acht Kategorien verteilen – wurde von dem Banker Philippe Lambert und seiner Frau zusammengetragen. Die Auktion fand am 14. Oktober in London statt.

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