1929 gewannen Alvar und Aino Aalto einen Architekturwettbewerb für den Entwurf eines Tuberkulose-Sanatoriums in der südwestfinnischen Stadt Paimio. Auch die Ausstattung der Räume war Teil des Projekts.
Für Alvar und Aino stand von vornherein fest, das das Wohl der Patienten im Vordergrund zu stehen hat. Sie waren überzeugt, dass ein auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmte Raumgestaltung, den Genesungsprozess unterstützen könne.

Vor allem auf Patienten, die lange Zeit bettlägerig waren, wollten sie eingehen. Hier war beispielsweise die Positionierung der Zimmerlampen ein Thema, die so angebracht werden mussten, dass sie die Patienten nicht blendeten.
Für die Gestaltung der Beleuchtung wandten sich Aalto an einen absoluten Spezialisten auf diesem Gebiet: Paavo Tynell. Ein weiterer interessanter Aspekt ist hierbei, dass die Ausstattung des Sanatoriums mit der zunehmenden Verwendung von elektrischem Licht in den 1930er Jahren zusammenfiel.

Mehrere Möbel aus dem Sanatorium Paimio sind Teil der Auktion "Architecture & Design - From Finnish Buildings", die Annmaris am 18. April präsentiert.

