Wie der Name der Auktion bereits verrät, wurden nur drei Objekte versteigert, die es allerdings in sich hatten, handelte es sich bei ihnen doch um die begehrtesten Objekte ihrer Art. Alle stammten aus der Sammlung von Schuhdesigner Stuart Weitzman.
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Zum Aufruf kam mit einem 1933 Double Eagle eine US-Münze zum Aufruf, von der heute nur noch dreizehn Exemplare existieren. Die goldenen Double Eagle-Münzen (Wert 20 USD) wurden ab 1849 geprägt. 1933 nahm Präsident Franklin D. Roosevelt Goldmünzen aus dem Zahlungsverkehr der USA, sodass der 1933 Double Eagle gar nicht mehr in Umlauf kam. Die meisten der bereits existierenden Exemplare wurden wieder eingeschmolzen, zwei der geretteten befinden sich heute in der National Numismatik Collection, zehn weitere in Fort Knox.
Das letzte Exemplar in Privatbesitz wurde 2002 bei Sotheby’s von Weitzman bei Sotheby’s für 7,59 Millionen USD ersteigert, was ein neues Rekordergebnis für diese Münze bedeutet hatte. Mit der Auktion am 8. Juni wurde dieses Ergebnis mit einem erzielten Preis von 18,87 Millionen USD jedoch weit in den Schatten gestellt.

Als nächstes wurde der Inverted Jenny Plate Block versteigert. Die Inverted Jenny ist der Fehldruck einer 24-Cent-Briefmarke, die 1918 als erste in der US-amerikanischen Postgeschichte für die Luftpost ausgegeben worden war. Der darauf abgebildete Doppeldecker Curtiss JN-4 Jenny war nämlich verkehrtherum gedruckt worden, was zu dem in Sammlerkreisen berühmten Namen („auf dem Kopf stehende Jenny“) führte.
Als Fehldruck erschien die Marke 1918 nur in einem einzigen Bogen à 100 Stück, dessen Marken sich heute als Einzelexemplare oder Viererblöcke in verschiedenen Sammlungen auf der ganzen Welt befinden. Der vorliegende Viererblock war zuletzt im Jahr 2005 versteigert worden – für 2,97 Millionen USD. Neun Jahre später kaufte Weitzman ihn auf privatem Weg. Bei Sotheby’s konnten jetzt 4,86 Millionen USD für den Vierblock erzielt werden.
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Als letztes kam schließlich mit der British Guiana One-Cent Black on Magenta die seltenste Briefmarke der Welt zum Aufruf. Tatsächlich gibt es von ihr gerade einmal ein einziges Exemplar. Seltener geht es also nicht. Die British Guiana One-Cent Black on Magenta war 1856 in der britischen Kolonie Guayana (heute die unabhängige Republik Guayana) als Notmarke herausgegeben worden. Bis auf dieses 1873 zufällig wiederentdeckte Exemplar gingen alle verloren.
Ihre absolute Seltenheit macht die Marke zum Star in Philatelistenkreisen. Und so verwundert es nicht, dass jede ihrer Auktionen zu einem neuen Rekordergebnis führte. Zuletzt 2014, als Stuart Weitzman sie bei Sotheby’s für 9,48 Millionen USD ersteigerte. Doch diese Erfolgswelle endete gestern, als die Marke für „nur“ 8,31 Millionen USD den Besitzer wechselte.
Insgesamt blieben beide Briefmarkenlose unter ihren unteren Schätzpreisen von 5 Millionen USD (Inverted Jenny Plate Block) bzw. 10 Millionen USD (British Guiana One-Cent Black on Magenta). Lediglich der 1933 Double Eagle übertraf alle Erwartungen und seinen oberen Schätzpreis von 15 Millionen USD.
Der Erlös der Versteigerung von Stuart Weitzmans mit großer Leidenschaft zusammengetragenen Schätzen kommt gemeinnützigen Organisationen, darunter The Weitzman Family Foundation, zugute.
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