Seit Jahrhunderten werden wir von Schmuck fasziniert, inspiriert und dekoriert, wobei die schillerndsten Schmucksammlungen oft in den Schatullen weltberühmter Frauen aufbewahrt werden. Entdecken Sie nun drei solcher Ikonen des 20. Jahrhunderts und den Schmuck, der oft mit ihnen assoziiert wird.
Jackie Kennedys Perlen
Schon Jahrzehnte bevor Jackie Kennedy (später Onassis) die First Lady der Vereinigten Staaten wurde, hatte Coco Chanel Perlen in Europa zu einem absoluten Must-have und Statement-Accessoire erhoben. So wie Jackie es später formulierte: "Perlen sind immer angemessen."
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Während ihrer Zeit als First Lady wurde Jackie kaum jemals ohne ihre dreireihige Perlenkette gesichtet, die ihrem ohnehin vorhandenen Chic einen Touch zeitloser Eleganz verlieh. Natürlich ging jeder davon aus, dass die Perlen echt waren. Doch als Sotheby's 1996 ihren Nachlass versteigerte, stellte sich heraus, dass es sich um falsche Perlen handelte, erworben von Jackie in den 1950er Jahren bei Bergdorf Goodman in New York für nur 35 US-Dollar.
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Dennoch schien einfach jeder ein Stück des Jackie-O-Mythos besitzen zu wollen und ihr Nachlass wurde bei seiner viertägigen Auktion für insgesamt 34 Millionen US-Dollar versteigert. Unglaubliche 211.500 US-Dollar entfielen dabei auf die falsche Perlenkette. Nur eine Jackie Kennedy kann falschem Schmuck wohl zu solch einem Preisanstieg verhelfen.
Elizabeth Taylors Smaragde
Elizabeth Taylor war die unbestrittene "Queen of Green". Im 20. und auch noch im 21. Jahrhundert war ihre Schmucksammlung absolut konkurrenzlos. Als Christie's Taylors Schmucksammlung 2011 in New York versteigerte, wurden damit unglaubliche 123,7 Millionen US-Dollar erzielt.

Wie sehr Taylor in Smaragde vernarrt gewesen war, wurde während der Auktion mehr als deutlich. Eines der funkelnden Highlights war ein Paar Bulgari-Ohrringe mit Smaragden und Diamanten, das Taylor einst von Richard Burton geschenkt bekommen hatte. Elizabeth Taylor trug diese Ohrringe bei einigen wichtigen Ereignissen in ihrem Leben, darunter die Pariser Premiere von Lawrence von Arabien sowie dem Empfang bei der Queen bei deren Staatsbesuch in Washington 1976. Ein weiteres Schmuckstück von Bulgari, das sie von Burton geschenkt bekam, war eine mit Smaragden besetzte Blumenbrosche, die sie 1963 als Haarschmuck trug.
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Auch bei ihrer ersten Hochzeit mit Burton im Jahr 1964 trug Taylor eine Smaragdkreation von Bulgari, die ihr Burton geschenkt hatte: eine funkelnde Brosche, die sie an ihr gelbes Brautkleid gesteckt hatte.
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Audrey Hepburns gelber Diamant
Der Tiffany Yellow ist beinahe ebenso zum Synonym des berühmten New Yorker Juweliers geworden wie die Little Blue Box. Der gelbe Diamant wurde 1877 in Südafrika entdeckt und mit seinen 287,42 ct ist er einer der größten kanariengelben Diamanten in der Geschichte. Charles Tiffany kaufte ihn für 18.000 US-Dollar und ließ ihn 1879 in Paris vom Tiffany-Gemologen George Kunz zu einem Stein im Kissenschliff von 128,54 ct schleifen.
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Der massive Edelstein wurde 1961 berühmt, als er gemeinsam mit Audrey Hepburn auf Werbefotografien für Frühstück bei Tiffany zu sehen war. Es war zuvor in ein von Jean Schlumberger entworfenes Collier eingefasst worden und von Hepburn mit dem ikonischen „kleinen Schwarzen“ von Givenchy getragen.
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Der Tiffany Yellow wurde bisher nur von drei weiteren Frauen getragen: Mrs. E. Sheldon Whitehouse bei einem Tiffany-Ball im Jahr 1957, Lady Gaga auf der Oscar-Verleihung 2019 und Beyoncé, die mit ihm 2021 für eine Werbekampagne von Tiffany & Co. abgelichtet wurde. Der Wert des gelben Juwels wird heute auf 30 Millionen US-Dollar geschätzt.
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Aktualisierte Version eines Artikels vom 19. Januar 2017
