1. Rolex ist eine Schweizer Marke... geboren in London!
Die Geschichte von Rolex beginnt in London, wo ein junger Deutscher namens Hans Wilsdorf gemeinsam mit seinem Schwager Alfred Davis eine Firma gründete, die auf den Vertrieb von Taschenhren spezialisiert war, die mit den kleinen Uhrwerken eines Herstellers im Schweizer Biel ausgestattet waren. Doch träumte man bereits von eleganten Armbanduhren.

2. Der Name Rolex bedeutet absolut gar nichts
Laut der Website von Rolex wurde der Name gewählt, da in ganz Europa leicht auszusprechen und zudem kurz genug war, um auf einem Zifferblatt platziert zu werden. Der Markenname Rolex wurde 1908 in London registriert.
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3. 100% der Uhren von Rolex sind von Hand gefertigt
Obwohl die Jahresproduktion von Rolex auf fast eine Million Uhren geschätzt wird, gibt das Unternehmen an, das alle Uhren von den hochqualifizierten Mitarbeitern und Uhrmachern in reiner Handarbeit angefertigt werden. Rolex verlangt auch, dass alle seine Uhren eine Chronometer-Zertifizierung erhalten (lediglich 6% aller Uhren, die jährlich in der Schweiz hergestellt werden, erhält eine solche Zertifizierung). Um diesen Titel zu erhalten, muss ein Uhrwerk über zwei Wochen hinweg alle Tests der offiziellen Schweizer Chronometer-Kontrolle (COSC) über sich ergehen lassen und bestehen.

4. Das Flaggschiff-Modell Oyster war die erste wasserdichte Armbanduhr
Um die Probleme aller damaligen Uhren (Staub und Festigkeit, die sich unter dem Uhrglas ansammeln und festsetzen) der Vergangenheit angehören zu lassen, brachte Rolex 1926 mit der revolutionären Oyster die erste wasserdichte Uhr auf den Markt. Um diese Funktion einem breiten Publikum zu demonstrieren, stellte Rolex in seinen Schaufenstern mit Wasser gefüllte Aquarien auf, in denen Oyster versenkt worden waren.

5. Die teuerste Rolex kostete 15,1 Millionen Euro
Die Rolex Daytona von Paul Newman wurde im Oktober 2017 bei Phillips in New York für die unglaubliche Summe von 17,7 Millionen USD versteigert. Nach einem 12-minütigen Gefecht erhielt ein anonymer Bieter den Zuschlag. Damit wurde die prominente Daytona zur teuersten Sammleruhr der Welt, bevor sie 2019 von einer Armbanduhr von Patek Philippe entthront wurde, die für 31,1 Millionen USD (28,3 Millionen Euro) den Besitzer wechselte.
6. Rolex hat eine kleine Schwester: Die Marke Tudor
Im Jahr 1946 gab der Gründer von Rolex, Hans Wilsdorf, die Geburt der kleinen Schwester der Marke bekannt: Tudor. Diese Uhren rühmen sich, die gleiche Qualität wie die Rolex-Uhren zu haben, allerdings werden sie zu einem niedrigeren Preis verkauft.

7. Der Rolex Submariner (1953) war die erste Uhr, die in einer Tiefe von 100 Metern wasserdicht war
Als einer echten Ikone unter den Armbanduhren, gelang es 1953 dem Submariner als erste Armbanduhr, bis zum Meeresboden vorzudringen - dank seiner Wasserdichte bis 100 Metern. Natürlich wurde die legendäre Taucheruhr auch von Agent 007 James Bond (dargestellt von Sean Connery) am Handgelenk getragen.
8. Es existieren mehr gefälschte als echte Rolex-Uhren
Nach Angaben des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie hat die Herstellung von gefälschten Rolex-Uhren erheblich zugenommen und übertrifft die Produktion der echten um ein Vielfaches. Mehr als 7 Millionen Fälschungen werden demnach jedes Jahr verkauft.
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