Wer Mode und Accessoires liebt, ist gut beraten, am 9. November zu Eppli im Königsbau zu pilgern und auf eben solche Objekte von begehrten Marken wie Chanel, Hermes, Gucci, Cartier oder Tiffany & Co. mitzubieten. Auch Louis Vuitton ist sehr gut vertreten, wobei zwei Taschen aus der limitierten Masters-Serie, die 2017 in Zusammenarbeit mit Jeff Koons lanciert worden war, hervorzuheben sind.

Koons verwendete für das Taschendesign seine persönlichen Lieblingsgemälde von Alten Meistern, wie Leonardo da Vinci, Jean-Honoré Fragonard, Claude Monet, Salvador Dalí oder - wie in diesem Fall - Peter Paul Rubens. Bei Eppli kommen die beiden viel Stauraum versprechenden Modelle Keepall (Weekender) und Neverfull (Shopper) zum Aufruf.
Zeitlose Klassiker führen weiter in den Vintage-Bereich der Offerte. Seit mehr als 80 Jahren bleibt die Kelly Bag von Hermès ihrem Look treu. Ihren ikonischen Namen erhielt sie jedoch erst in den 1950er Jahren, nachdem die Fürstin von Monaco, Schauspielen Grace Kelly, damit abgelichtet worden war.

Im Gegensatz zu der hochpreisigen Kelly Bag könnte eine Vintage-Handtasche von Chanel zu einem echten Schnäppchen werden, denn dank ihrer Gebrauchsspuren kommt das Schmuckstück ohne Limi zum Aufruf. Genaus das Richtige für Freunde des Used-Looks!
Zwei Wochen später ist am 23. November in der Eppli Auktionshalle in Leinfelden-Echterdingen der Fokus auf Münzen gerichtet. Als Top-Los kommt hier ein Los mit 60 Goldmünzen aus Frankreich zum Aufruf (59 x 20 Franc und 1 x 10 Franc), das unterschiedliche Jahrgänge umfasst.

Doch auch interessante Historika sind Teil der Offerte. Aus einer alten Privatsammlung stammt ein Los mit 11 Tongefäßen der Lausitzer Kultur, die vom 2. Jahrtausend bis 500 v. Chr. im Länderdreieck Deutschland, Polen und Slowakei siedelte.

Ein weitaus jüngeres keramisches Erzeugnis kommt mit einem seltenen Andenkenkrug mit lithographischer Abschiedsszene und Zinndeckelmontur zum Aufruf. Erhalten hat ihn ein Kanonier Bosch zwischen 1912 und 1914 zum Abschied von seinem in Ulm stationierten Artillerie-Regiments. Eine meisterhafte Kombination aus Gefäß und Münzen stellt ein filigran gearbeiteter Münzpokal von ca. 1880 dar. Die Silberschmiedearbeit wurde vermutlich im Raum Pforzheim ausgeführt und ist mit Münzen des Deutschen Kaiserreichs verziert.
Bereits am 2. November darf man sich bei Eppli am Markt in der Stuttgarter Bärenstraße auf 445 Lose der Kategorien Schmuck, Uhren, Kunst und Kunsthandwerk freuen. Besonders ins Auge fällt die Auswahl an schönen Ringen (die auch unter dem Weihnachtsbaum eine hervorragende Figur machen.).

Besetzt mit einem großen Brillant von 5,414 ct führt ein fantastischer Solitärring aus Platin diese Offerte an. Bei einem Weißgoldring ist der mittlere Brillant von 1,46 ct von 10 kleineren Brillanten umgeben, sodass das Schmuckstück wie eine Blüte aussieht.

Von interessanter Formgebung ist ein schauseitig teilplatinierter Gelbgoldring aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, den ein Altschliffdiamant von ca. 1,5 ct und mehrere kleine Diamanten zieren. Eine Vielzahl von Diamanten wurde auch bei einem weiteren Gelbgoldring verwendet. Hierbei wurden ein Brillant von 2,01 ct und kleine Diamantcarrés jedoch in die breite Ringschiene eingebettet.
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