Am 1. und 2. April feiert Charlton Hall mit über 760 Losen die schönen Dinge im Leben und versteigert Kunst, Antiquitäten, Dekoratives, Schmuck, Armbanduhren, Autos, Möbel, Glas und vieles mehr. Da der Frühjahrsputz der traditionelle Zeitpunkt ist, um sich von alten Dingen zu trennen, haben Sie nun die perfekte Gelegenheit, alles Aussortierte durch neue Schätze zu ersetzen.

Doch zunächst geht es mit dem ersten Los der Auktion hinaus auf die Straße: Dieser 1967 Mercedes-Benz 250SE Convertible ist das perfekte Gefährt, um die ersten wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen. Der W111 Convertible zählt zu den begehrtesten Modellen von Mercedes-Benz und stellt eine herausragende Weiterentwicklung bezüglich Design und Technik dar. Die W111-Serie wurde 1959 mit einem Viertürer eingeführt, dem zwei Jahre später das zweitürige Coupé folgte. Dieses wurde der Öffentlichkeit erstmals am 24. Februar 1961 bei der Eröffnung des Daimler-Benz Museums in Stuttgart vorgestellt. In den darauffolgenden zehn Jahren liefen 7013 Convertibles vom Band, von denen das vorliegende Exemplar zu einer raren Einheit von 954 250SE-Convertibles gehört, die mit einem automatischen DB-Getriebe ausgestattet wurden. Dieser Mercedes-Benz 250SE Convertible wurde hervorragend restauriert und verfügt über eine elegante Ausstattung aus Holz und rotem Leder.

Ausgestattet mit dem Spitznamen "Le Poète Parisien de la Peinture" ("Der Pariser Malerpoet"), war Édouard Léon Cortès für seine Pariser Stadtansichten bekannt. Sein Ölgemälde Théâtre du Vaudeville zeigt eine Straßenszene an einem verregneten Abend in Paris, an dem das warme Licht der Varietees einen verlockenden Kontrast zu dem ungemütlichen Wetter darstellt.

Ernst Ludwig Kirchner entstammte derselben Malergeneration wie Cortès, war jedoch eine der führenden Figuren des Expressionismus und Pionier der modernen Kunst. Sein Atelier war ein Ort, an dem viele Maler und Modelle zusammenkamen, und wo so manches Werk entstand. So auch diese Kreidezeichnung, Sitzender Akt, die von Kirchner signiert wurde.

Diese Rolex 18038 Day-Date-Armbanduhr von ca. 1983 verfügt über ein mit Diamanten besetztes schwarzes Zifferblatt in einem goldenen Gehäuse. Das Modell 18038 wird oft als eine der Rolex-Uhren mit der besten Preiswürdigkeit bezeichnet, da sie den traditionellen Stil der Marke mit moderner Raffinesse verbindet. Das ebenfalls goldene Armband des Modells wird inoffiziell auch als "The President" bezeichnet, nachdem sich Dwight D. Eisenhower in den 1950er Jahren für die Uhr erwärmen konnte und Marilyn Monroe John F. Kennedy 1962 eine gravierte Rolex Day-Date zum Geburtstag schenkte.

Im Frühling startet die jährliche Hochzeitssaison. Doch bis es soweit ist, muss man sich erst einmal verloben. Mit diesem wunderschönen Solitärring aus Platin von Cartier ist einem eine positive Antwort auf die Frage aller Fragen gewiss. Den 1,03 ct-Diamanten im Brillantschliff zeichnet eine Reinheit der Kategorie VS2 aus. Seine Farbe der Kategorie D ist ein hochfeines Weiß.

Aus dem späten 18. Jahrhundert stammt dieses Möbelstück aus furniertem Mahagoni, das im englischen Sprachgebrauch als "Chest on Chest" bezeichnet wird und einen Einrichtungsgegenstand beschreibt, der sozusagen aus zwei übereinander gestapelten Kommoden besteht (auch "Highboy" genannt). Am oberen Abschluss befinden sich florale Intarsien, gefolgt von zwei kleinen und vier großen Schüben im oberen Teil sowie drei weiteren großen Schüben im unteren Teil.

Seit einem Jahrtausend steht der Name Barovier für innovative und exquisite Glaskunst aus Murano. Diese kunstvolle Glasvase wurde von Ercole Barovier (1889-1974) geschaffen. Sie verfügt über einen gewellten oberen Abschluss, einen eingezogenen Korpus und ein Blasenmuster als Dekoration. Die Signatur weist die 1936 gegründete Firma Barovier & Toso als Hersteller aus, die die Jahrhunderte der Familientradition fortführt, ihr aber zeitgenössische Formen und Stile hinzufügt.
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