Der skandinavische Marktführer Bukowskis konnte für 2020 sogar ein Rekordjahr verzeichnen. Das Auktionshaus, das im vergangenen Jahr sein 150-jähriges Bestehen feierte, steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum bereits starken Jahr 2019 um 5% und erzielte eine Gewinnmarge von bis zu 20%, was einem Gewinn vor Steuern von 44,2 Millionen SEK (ca. 4,4 Millionen Euro) entspricht.
Der Erfolg beruht zweifelsohne auf Bukowskis früheren Entscheidungen und der Fähigkeit, seine Entwicklung hinsichtlich auf ein digitales Kundenerlebnis anzupassen. Auch auf internationaler Ebene ist das traditionsreiche Auktionshaus, das 60 % des schwedischen Auktionsmarktes für Bildende Kunst hält, eines der Auktionshäuser weltweit, dem die digitale Transformation am besten gelungen ist.
Als eines von wenigen Auktionshäusern ist es Bukowskis gelungen, sowohl seinen Umsatz, als auch seine Gewinnspanne zu steigern, was vor allem auf den Onlinebereich mit 45% mehr Einzelnutzern und 25% mehr Sitzungen zurückzuführen ist. Dies führte 2020 zu einer Rekordzahl an registrierten Bietern und fast 65.000 verkauften Objekten. Die knapp 200 Onlineauktionen im Bereich Kunst haben ebenfalls enorm dazu beigetragen, um Bukowskis Position als führendes Auktionshaus in Nordeuropa zu sichern.

„Wir haben in einem ganz besonderen Jahr sowohl für Bukowskis als auch für unsere Kunden ein sehr starkes Ergebnis geliefert. In einer relativ konservativen Branche, in der Global Player wie Christie’s und Sotheby’s gleich zu Beginn der Pandemie quasi eine digitale Transformation begannen, ist Bukowskis seinen Konkurrenten um mehrere Jahre voraus“, sagt Louise Arén, CEO von Bukowskis.
Auf Bukowskis Konto gingen im vergangenen Jahr acht der zehn teuersten Zuschläge bei einer Auktion in Schweden und mit Abstand die meistverkauften Objekte über 1 Million SEK. Hinzu kommen mehrere Weltrekorde sowie ein sogenannter White Glove Sale.

Sowohl lokale als auch die großen internationalen Auktionshäuser stehen vor enormen Herausforderungen und eine digitalen Umstrukturierung, um ihre Rentabilität zu erhalten, was Bukowskis in einer Branche mit relativ geringen Margen bereits gelungen ist. In den letzten vier Jahren hat Bukowskis eine digitale Reise des Wandels mit Fokus auf mehr Qualität und profitables Volumen durchlaufen, eine Strategie, die für ein erfolgreiches Ergebnis entscheidend war.
„Für mich war es wichtig, Bukowskis als ein modernes Unternehmen zu führen und eine gute Balance zwischen Kunst und Geschäft zu schaffen. Unser Wissen und unsere Leidenschaft für die Objekte sind der Ausgangspunkt für alles, was wir tun. Zudem schöpfen wir aus unserem in der Vergangenheit durch das Unternehmen aufgebauten Fachwissen, das zu vielen Aspekten beiträgt, auch wenn es am Ende Daten und Zahlen sind, die bestimmen, wie und wo wir Prioritäten setzen und am besten agieren“, fährt Louise Arén fort.

Als die Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 auch Schweden erreichte, konnte das Auktionshaus seine Geschäfte dank einer bereits zuvor implementierten digitalen Infrastruktur schnell umstrukturieren und seine Produktion rationalisieren. Sein qualitativ hochwertiges Onlineangebot hat das Ansehen von Bukowskis auch international gestärkt, sein modernes und digitales Kundenerlebnis lockte viele neue Kunden an.
„Im Jahr 2020 haben wir ein erhöhtes internationales Interesse an unseren Auktionen bemerkt und hatten Bieter aus 99 verschiedenen Ländern. 60% aller Gebote werden mobil abgegeben, ein Großteil davon über die App von Bukowskis, die 2020 zur bestplatzierten App der Branche weltweit wurde“, ergänzt Arén, der wir noch einige weiterführende Fragen gestellt haben.

Wie würden Sie Bukowskis aktuell beschreiben?
Bukowskis ist heute ein datenbasiertes Unternehmen, das uns die Möglichkeit gibt, proaktiv zu sein und unsere Geschäfte in Echtzeit zu analysieren. Alle Schnittstellen sind digitalisiert, um unseren Kunden ein erstklassiges Erlebnis bieten zu können, egal an welcher Stelle des Kauf- oder Verkaufsprozesses sie sich befinden. Unsere Entscheidungen basieren heute alle auf Daten, was unsere Position als Vorreiter bezüglich der Digitalisierung der gesamten Auktionsbranche stärkt.
Was bedeutet die Marke Bukowskis für Ihr Unternehmen?
Bukowskis ist eine extrem starke Marke, die wir stets flexibel halten. Die Herausforderung besteht darin, das Alte und Emotionale der Marke Bukowskis zu bewahren, sich aber dennoch stetig weiterzuentwickeln, um die nächste Generation der Kunst- und Designkäufer zu erreichen.
Erwägen Sie angesichts Ihres Erfolgs und der Anzahl Ihrer internationalen Käufer, Ihr Erfolgskonzept über die Grenzen Schwedens hinaus zu führen?
Bukowskis ist heute bereits ein globales Unternehmen mit Kunden auf der ganzen Welt. Dennoch suchen wir immer nach Möglichkeiten, ein noch breiteres Publikum zu erreichen.
Auch 2021 war bislang ein außergewöhnlich starkes Jahr für Bukowskis. Nach Abschluss des Auktionsjahres 2020 hat es einige der wichtigsten Auktionen seiner Unternehmensgeschichte durchgeführt und 31 Millionen Lose präsentiert. Unter diesen befanden sich 14 der 15 am teuersten verkauften Objekte des schwedischen Auktionsmarktes im Jahr 2021. Dass das teuerste eines davon war, versteht sich von selbst.
Was Bukowskis aktuell im Angebot hat, können Sie gleich hier entdecken!
