Der Begriff Op-Art (kurz für optical art = Optische Kunst) wurde erstmals 1964 als abstrakte Kunst identifiziert, die optische Täuschungen durch Muster, Farben und geometrische Muster verwendet. Die Bewegung wird oft vom Bauhaus abgeleitet sowie von der Trompe-l'œil (frz. für „das Auge täuschen“) -Technik aus dem 17. Jahrhundert. Die Op-Art wurde in den 1960er Jahren von einigen Künstlern bekannt gemacht und nimmt bis heute einen wichtigen Platz auf dem Markt ein.
Hier sind einige Vertreter der Op-Art, die man kennen sollte.
Richard Anuszkiewicz

Richard Anuzkiewicz (1930-2020) war einer der „Gründerväter“ der Op-Art-Bewegung in den USA in den späten 1960er bis frühen 1970 Jahren. Ab 1953 studierte er zwei Jahre bei Josef Albers an der Yale University School of Art and Architecture. Anuszkiewicz Arbeiten sind geprägt von gesättigten Farben, die er auf geometrische Muster auftrug und sind heute in den renommiertesten Museen Amerikas zu finden, darunter das Metropolitan Museum, das Art Institute of Chicago und das MoMA.
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Victor Vasarely

Mit ihren sich wiederholenden geometrischen Formen, Bewegungsillusionen und schillernden Farben, führte die Kunst von Victor Vasarely (1906-1997) die Op-Art-Bewegung in Frankreich an. Während eines Aufenthalts auf einer Insel im Golf von Biskaya fand Vasarely in den dort vorkommenden eiförmigen Kieselsteinen eine bestimmte Art der Darstellung des Universums. Dies war seine Quelle der Inspiration, die ihn über viele Jahre begleitete. Sein Schaffen umfasste die Malerei genauso wie die Bildhauerei, und es war ihm wichtig, dass seine großformatigen installativen Arbeiten im öffentlichen Raum aufgestellt werden, damit viele Leute sie genießen können. Auf dem Auktionsmarkt ist Vasarely einer der erfolgreichsten Op-Art-Künstler. Sein bislang teuerstes Werk, Altaï III, wurde 2010 für 907.226 US-Dollar verkauft. Viele seiner Werke können jedoch auch in Museen in Frankreich und seinem Heimatland Ungarn betrachtet werden.

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Bridget Riley

Die in London geborene Bridget Riley (*1931) verdient sich ihre Sporen als Künstlerin, seit sie in den 1950er Jahren neben Peter Blake und Frank Auerbach am Royal College of Art studierte. Ihre frühen Arbeiten waren impressionistisch und 1958, als sie bei einer Werbeagentur arbeitete, erforschte sie den Pointillismus. Um 1960 entwickelte sie die schwarz-weißen geometrischen Muster, für die sie am bekanntesten ist. Diese Muster sind verwirrend und können bei einem empfindlichen Betrachter sogar ein leichtes Gefühl einer Reiseübelkeit hinterlassen. 1967 wurden Riley Werke schließlich bunt und im selben Jahr entstanden ihre ersten Streifenbilder.
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Im folgenden Jahr vertrat Riley Großbritannien auf der Biennale von Venedig, ein Meilenstein, da sie die erste zeitgenössische britische Künstlerin war, die mit dem Internationalen Preis für Malerei ausgezeichnet wurde. In den letzten Jahren ist die Kunst der heute 91-jährigen Bridget Riley auf dem Auktionsmarkt immer beliebter geworden, mit Preisen von bis zu über 6 Millionen US-Dollar.
Yaccov Agam

Der in Jerusalem und in der Schweiz ausgebildete Israeli Yaacov Agam (*1928) zog 1951 nach Paris, wo zwei Jahre später seiner erste Einzelausstellung in der Galerie Craven stattfand. 1955, nachdem er an der Ausstellung „Le Mouvement“ in der Galerie Denise René teilgenommen hatte, gesellte sich Agam zu Künstlern wie Alexander Calder und Pol Bury als einer der führenden Künstler der kinetischen Skulptur. Agam ist weltweit vor allem für seine farbenfrohen Op-Art-Skulpturen bekannt, die im öffentlichen Raum in Paris, Tel Aviv und New York zu sehen sind. Sein bislang teuerstes Werk ist Growth, das 2010 für fast 700.000 US-Dollar verkauft wurde. Agam ist der am teuersten gehandelte Künstler aus Israel.
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Curtis Jeré

Curtis Jeré ist das Kollektivpseudonym der beiden Künstler Kurt Freiler und Jerry Fels, die es aus ihren Namen kreierten und 1963 ihre eigene Designfirma gründeten. Ihre trendigen Metallarbeiten umfassen Kunstwerke und dekorative Kunst, wobei Wandskulpturen und Spiegel zu ihren beliebtesten Stücken gehören, sowie eine Modeschmucklinie. Ihre hochabstrakten Skulpturen in kleinem Maßstab bringen Op-Art ins Haus und werden für rund 15.000 US-Dollar gehandelt.
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