Egal, ob sie bereits Erfahrungen im Bereich der Innenraumgestaltung haben oder noch ein Frischling auf diesem Gebiet sind, das britische Auktionshaus Sworders hat in jedem Fall das Richtige für Sie. Die bevorstehende Auktion "Fine Interiors" am 29. und 30. Juni hat eine schöne Auswahl an Möbeln, Gemälden, Skulpturen und Keramik aus unterschiedlichen Preiskategorien im Angebot.
Antike Möbel sind heute beliebter denn je, insbesondere "naturbelassene" Stücke aus Holz, die zu praktisch jeder Einrichtung passen. Außerdem überzeugen Sie mit ihrer Qualität, die geradezu ein Symonym für Langlebigkeit ist. Denn wer die letzten Jahrhunderte überstanden hat, wird in den kommenden Dekaden auch nicht unbedingt zusammenbrechen.

In der Offerte von Sworders möchten wir sie zunächst auf zwei Paar besonders schöne Stühle aufmerksam machen. Das erste Paar aus Mahagoni stammt aus der Regency-Epoche und ist den griechisch-antiken Klismos-Stühlen nachempfunden, die ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. in Gebrauch waren. Die geschwungenen Rückenlehnen sind mit einem Anthemion-Dekor verziert, die vier Beine unter dem gepolsterten Sitz ruhen auf Messingrollen.

Bei dem zweiten Paar handelt es sich um Windsor-Stühle aus Eiben- und Ulmenholz. Der Windsor-Stuhl wurde im frühen 18. Jahrhundert in England entwickelt und ist dort und in Nordamerika auch heute noch beliebt. Das schlichte Grundgerüst des Windsor-Stuhls ist bei diesen beiden Exemplaren aus dem 19. Jahrhundert durch eine Schnitzerei mit Tannenbaum-Motiv ergänzt.
Ein ähnliches Beispiel für derartig gestaltete Windsor-Stühle findet sich auch in B. Cottons Buch The English Regional Chair, in dem diese Art der Ausführung anhand eines Beispiels von John Gabbitass aus Worksop, Nottinghamshire erwähnt wird.

Dieser hübsche grün-gelbe Majolika-Albarello wurde im 17. Jahrhundert in Italien ausgeführt. Majolika ist eine zinnglasierte Keramik, bei der die Farben auf einem weißen Hintergrund aufgebracht werden. Albarelli wurden früher von Apothekern zur Aufbewahrung und Trocknung von Salben und Kräutern verwendet. Ihren Ursprung haben diese Gefäße im Nahen Osten. AM häufigsten hergestellt wurden sie jedoch im Italien der Spätrenaissance.
Das vorliegende Exemplar stammt vermutlich aus dem sizilianischen Burgio und weist eine eingezogene zylindrische Form auf, die Bemalung besteht neben dem Profilbildnis eines Mannes aus floralen Motiven und guillochierten Bändern.

Ein exquisites Gemälde aus harmonischen Farben und weicher Pinselführung kommt mit diesem Porträt zum Aufruf, das von einem Maler aus dem Umkreis von Jean-Marc Nattier (1685-1766) ausgeführt wurde. Nattier ist vor allem als Porträtist der Damen des Hofes Ludwigs XV. von Frankreich bekannt, die er klassisch oder mit mythologischem Bezug malte.
Das vorliegende Porträt zeigt die jüngste Tochter Ludwigs XV., Prinzessin Sophie-Marie de France (1737-1787). Sophie blieb wie die meisten ihrer Schwestern unverheiratet und ging später ins Kloster. Das Porträt zeigt sie im Hofkleid mit Hermelinmantel und einer rosa Nelke. Bis vor Kurzem hing das Bildnis in Farm House, einem Haus im Tudor-Stil im Londoner Stadtteil Mayfair.

Aus der Sammlung der Journalistin und Dekorateurin Min Hogg (1938-2019), Gründerin der Zeitschrift The World of Interiors, stammt dieser grün lackierte Kabinettschrank, der von einem nordeuropäischen Möbeltischler im japansichen Stil ausgeführt wurde. Die Front und beide Seiten wurden mit goldfarbenen, fernöstlichen Landschaften bemalt. Das Innere des mittleren Teils ist orange grundiert und zeigt ebenfalls Landschaften, in den europäisch anmutende Figuren im Stil des 18. Jahrhunderts zu sehen sind.
Vom österreichischen Landschaftsmaler Thomas Ender stammt das folgende Aquarell, eine Darstellung der Campagna Romana, die er während eines längeren Aufenthaltes in Italien zu Beginn der 1820er Jahre ausführte.

Behalten Sie also den 29. und 30. Juni im Gedächtnis und ersteigern Sie in in der "Fine Interiors"-Auktion von Sworders schöne Stücke für Ihr Zuhause.
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