Eigentlich für März geplant, finden die abschließenden Versteigerungen des Nachlasses von Karl Lagerfeld nun am 4. und 5. Mai bei Sotheby’s in Köln statt. Hinzu kommt eine Onlineauktion, auf deren Lose vom 29. April bis 6. Mai Gebote abgegeben werden können.
Die Versteigerungen in Paris und Monaco waren bereits ein voller Erfolg gewesen und konnten für viele Objekte enorme Preissteigerungen verzeichnen.
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Ob dies auch beim Evening Sale am 4. Mai und dem Day Sale am 5. Mai in Köln sowie bei der Onlineauktion der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Die spannende Auswahl an Objekten spricht in jedem Fall dafür.

Noch einmal kommt eine breitgefächerte Auswahl mit Erinnerungsstücken an Karl Lagerfeld zum Aufruf, die von dessen Leidenschaft für schöne Dinge und einem ausgeprägten Kunstsinn zeugen. Mitgeboten werden darf auf schwarze Jacketts, fingerlose Handschuhe und Sonnenbrillen, mit denen Karl seinen ikonischen Look schuf, und auf dekorative Objekte und Möbel des Art déco sowie von modernen und zeitgenössischen Designern.
Ein absolutes Highlight ist auch die Sammlung von Vintage-Werbeplakaten und Filmpostern der deutschen Stummfilmära, mit der sich Karl Lagerfeld intensiv beschäftigt hatte, wie er 2016 in einem Interview mit der Vogue erzählte: „Ich liebe die grafische Seite von Das Cabinet des Dr. Caligari…Ich bin ein Experte für den deutschen Stummfilm. Jedes Bild ist ein Bild und das gefällt mir.“
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Bei dem erwähnten Film, Das Cabinet des Dr. Caligari, handelt es sich um einen deutschen Horrorfilm von Robert Wiene aus dem Jahr 1920, der „als ein Meilenstein der Stummfilmgeschichte und als der einflussreichste deutsche expressionistische Film aller Zeiten“ gilt.
2012 ersteigerte Karl Lagerfeld das einzige von Fritz Rotstadt zu dem Film gestaltete Plakat in deutscher Sprache bei einer Auktion in Kalifornien für 132.000 USD. Jetzt ist es eines der Highlights des Evening Sales in Köln.

Auch kommen Bespiele für Karls eigenes künstlerisches Talent in allen Auktionen zum Aufruf, darunter Modeskizzen sowie frühe Zeichnungen von ca. 1950 und Illustrationen, die er um 1990 zu dem Hans Christian Andersen-Märchen Des Kaisers neue Kleider angefertigt hatte. Wer wäre dafür auch besser in Frage gekommen, als der Modezar „Kaiser Karl"?
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