Die bevorstehende Auktion von Shapiro Auctions am 21. und 22. März präsentiert über 700 außergewöhnliche Kunstwerke, Antiquitäten und Möbel aus aller Welt. Von russischen Nonkonformisten und asiatischen Künstlern bis hin zu modernen amerikanischen Gemälden und mehr wird das breite Angebot dieser Auktion Sammler in vielen Bereichen begeistern. Der erste Auktionstag ist mit russischer Kunst und Antiquitäten einem Spezialgebiet von Shapiro Auctions gewidmet, während der zweite Auktionstag Werke bekannter Künstler aller Nationalitäten und Regionen, einschließlich Europa, Asien und Lateinamerika, umfasst.

Bereits mit dem ersten Los kommt am russischen Auktionstag ein Highlight zum Aufruf: das Gemälde Der Zar Iwan IV. und der Einsiedler Nikolai Salos aus der Reihe Expedition des Zaren Iwan des Schrecklichen nach Pskow von Pjotr Geller (1862-1933) aus dem Jahr 1894, dessen Wert auf 20.000-30.000 USD geschätzt wird. Es ist eines von Gellers größten und bekanntesten Werken und stellt eine Episode jener der Reise dar, die Zar Iwan 1570 ins nordwestrussische Pskow unternahm.

Zahlreich in der Auktion vertreten sind Arbeiten des einflussreichen futuristischen Künstlers David Burliuk, zu denen sich mit Geheimnisse der Mauern ein Hauptwerk des mystischen russischen Malers Nikolai Roerich von 1920 gesellt, dessen Schätzpreis bei 500.000-700.000 USD festgelegt wurde.

Weitere bedeutende Künstler der Russland-Auktion sind David Sterenberg, Alexander Archipenko, Leonid Purygin, Martiros Saryan sowie Komar und Melamid. Die Offerte besteht jedoch nicht nur aus Gemälden, sondern umfasst auch wichtige dekorative Kunsthandwerke aus Silber und Emaille, die teilweise von Fabergé ausgeführt wurden. Ein Beispiel dafür ist Los 255: ein beeindruckendes 28-teiliges russisches Präsentations-Trinkset, das auf 250.000-350.000 USD geschätzt wird und das dem Sibirienforscher Kapitän Joseph Wiggins 1894 vom russischen Zaren überreicht worden war.

Am 22. März konzentriert sich Shapiro Auctions auf amerikanische, europäische und asiatische Kunst und Antiquitäten. Auch hier sind viele Highlights anzutreffen, darunter mit der Los-Nummer 607 eine Mystery Clock von Cartier, die mit Citrin, Onyx, Chrysopras, Silber und Diamanten verziert wurde. Der Wert der Uhr aus den 1970er Jahren wird auf 200.000-300.000 USD geschätzt.

Des Weiteren beeindruckt die Offerte mit einer Vielzahl von Künstlern aus Vietnam, Burma und Thailand. Hinter der Los-Nummer 548 verbirgt sich das Werk Vase Bleu Avec Bouquet du Fleurs, das mit einem Schätzpreis von 25.000-35.000 USD zum Aufruf kommt und ein wunderschönes Bespiel für den floralen Stil des vietnamesischen Künstlers Le Pho darstellt.

Von den europäischen Losen des 22. März' sollte Das Werk von Gustav Klimt (Schätzpreis: 20.000-30.000 USD) keinesfalls unerwähnt bleiben. Das Portfolio mit 50 Tafeln, darunter 10 Farbtafeln, stellt die einzige Monografie über Klimt dar, die noch zu seinen Lebzeiten herausgegeben wurde. Jede Tafel trägt zudem das von Klimt selbst entworfene charakteristische goldene Siegel. Ergänzt wird dieses fantastische Los mit Gemälden Alter Meister und von Künstlern des 19. Jahrhunderts, wie Eugène Piere François Giraud und Pierre Louis Joseph de Coninck. Ebenfalls mit dabei sind Bronzen von Salvador Dalí und Ernst Seger sowie des costa-ricanisch-mexikanischen Bildhauers und Malers Francisco Zuniga.

Weiter Lose der Auktion, die man auf jeden Fall im Auge behalten sollte, die von den Nachkommen von Eric Cohn, einem produktiven Förderer und Sammler der deutschen Expressionisten und Künstler im Allgemeinen, zur Auktion eingeliefert wurden. Cohn war vor dem Zweiten Weltkrieg aus Polen in die USD ausgewandert, wo er zum reichen Fabrikbesitzer und Präsident des Nudel- und Matzeherstellers A. Goodman & Sons aufstieg. In den Vereinigten Staaten trug Cohn maßgeblich zum Erfolg von Künstlern wie George Grosz, Käthe Kollwitz und Paul Kleinschmidt, der mit zwei Arbeiten aus der Sammlung Cohn (Los 682 Landschaft von 1939, 15.000-20.000 USD sowie Los 683 Der Baum von 1927, 30.000-40.000 USD) in der Auktion vertreten ist. Hinzu kommen drei Gemälde des polnischen Malers Leopold Gottlieb.
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