Zeitgenössische Kunst Design stehen am 20. April bei Bukowskis auf dem Programm. Der Katalog umfasst Dreidimensionales von Donald Baechler sowie Nathalie Djurberg & Hans Berg, Lithografien von Banksy und Andy Warhol, Gemälde von Yayoi Kusama und Sara-Vide Ericson sowie Fotografien von Dan Wolgers und Maria Friberg.
Ebenfalls mit dabei ist eine vielseitige Auswahl an postmodernem und zeitgenössischem Design, wobei vor allem auf Entwürfe von Hanna Hansdotter, Herbert Ode, Mats Theselius und Hilma af Klint hingewiesen werden muss.

Ein wiederkehrendes Thema im Œuvre von Olafur Eliasson ist der Klimawandel. Während des Klimagipfels in Paris 2015 zeigte er unter anderem seine Installation Ice Watch, die aus großen schmelzenden Eisblöcken aus Grönland bestand. Seit 2012 leitet er das Projekt Little Sun, das LED-Lampen herstellt und an Gemeinden verkauft, die noch immer keinen Stromanschluss haben. 2019 wurde er vom UN-Entwicklungsprogramm UNDP zum Goodwill-Botschafter für Klimaprobleme ernannt.
Heute arbeitet er in seinem Berliner Studio mit rund hundert Mitarbeitern zusammen. Das kreative Team erschafft alles von Fotografie und Malerei bis hin zu Filmen und Installationen. Eliassons Arbeiten sind schlicht, aber oft steckt eine ausgefeilte Technik dahinter. Für eines seiner am meisten diskutierten Projekte ließ er Wasserfälle entlang des East River in New York bauen. Das Kunstwerk, das in den Sommermonaten 2008 erlebt werden konnte, ist bis heute das teuerste öffentliche Kunstprojekt der Welt.

Auch auf Kreise und Kugeln stößt man bei Eliasson immer wieder. Ein Beispiel dafür ist das in der Auktion vorliegende Your Blue expectations, das aus 24 teilweise verchromten blauschwarzen Kugeln besteht. Die Kugeln sind in einem Kreis angeordnet und so ausgerichtet, das sie die Rotation der Erde an einem Tag imitieren. Als optische Komponente kommen noch ihre Reflexionen hinzu, die sich je nach Lichteinfall und der Position des Betrachters im Raum verändern.

Der britische Künstler Sir Antony Gormley untersucht mit seinen Arbeiten die Beziehung zwischen der menschlichen Form und der menschlichen Präsenz in Bezug auf Natur und Architektur. Seine ersten Werke schuf er nach einer Reise durch Indien und Sri Lanka in den 1970er Jahren, inspiriert vom Menschen und wie dieser private Räume in einer öffentlichen Umgebung schafft. Damals schuf Gormley den ersten Abguss seines eigenen Körpers.
Seit den 1990er Jahren platziert Gormley seine lebensgroßen Skulpturen in der Natur und in urbanen Umgebungen, wodurch er die chaotischen Veränderungen, mit denen wir heute leben, kommentiert. STATION XIII ist Teil der Serie STATION, an der Gormley von 2013 bis 2015 gearbeitet hat. Die Serie besteht nicht aus konventionellen Skulpturen, sondern aus "menschlicher Architektur", deren scheinbar stabile Körper tatsächlich sehr zerbrechlich sind – vor allem im öffentlichen Raum.

In der klassischen Malerei ausgebildet, arbeitet Matthias van Arkel seit Anfang der 2000er Jahre mit transparentem Silikonkautschuk. Das eingefärbte Material verarbeitet er in endlosen Variationen. Um seine dreidimensionalen Kunstwerke, die die Form eines Gemäldes, eines Würfels oder etwas anderen haben können, zusammenzuhalten, benötigt er weder Leinwand, Glas oder eine Wand. Van Arkel hat seine Technik mittlerweile so verfeinert, dass er mit ihr die Grenze zwischen Malerei und Bildhauerei verwischt.

Den Gemälden von Karin Mamma Andersson, die in der Tradition der nordischen Landschaftsmalerei verwurzelt sind, wohnt eine unverwechselbare und persönliche Note inne. Weiter Einflüsse kommen aus der figurativen und naiven Malerei, die im frühen 20. Jahrhundert dominierte. In ihren kreativen Prozess lässt sie stets eine Geschichte mit einfließen, wodurch alle ihre Arbeiten eine Art Rätsel in sich tragen.
In dem vorliegenden Gemälde Grottekvarn ist die nordische Landschaft durch die drei Fenster zu sehen, während im Vordergrund das Wasser, das aus mehreren Quellen fließt, sich zu einem Bach vereint. In der nordischen Mythologie ist Grotte die Weltmühle, die Gold, Glück und Frieden mahlt und die Bewegung der Sterne leitet. In falschen Händen kann sie aber auch Krieg und den Untergang hervorbringen.

In Linn Fernströms Bilderwelt agieren Menschen und Tiere in einem Grenzgebiet zwischen Idylle und Albtraum, Verspieltheit und Ernst. Fernströms Stil ist oft realistisch mit Bezug auf die klassische Malerei und Meister wie Peter Paul Rubens, den sie jedoch mit Elementen des Symbolismus, der Surrealismus und den Werken von Frida Kahlo vermischt. Ballongflicka enthält viele Themen, die wiederholt in Fernströms Kunst auftreten: Luftballons, ein Neugeborenes, das Mädchen mit den großen Augen und die Künstlerin selbst, die jedoch nur schemenhaft zu erkennen ist.

Arne Norells Karriere begann, als er 1954 ein eigenes Atelier in Solna bei Stockholm bezog. Doch bereits vier Jahre später ging er nach Malmö, wo er die Firma Möbler AB gründete. Norell war ein vielseitiger Möbeldesigner, der verschiedenen Materialien wie Holz, Leder, Textilien und Metall miteinander kombinierte. Seine Entwürfe zeichnen sich durch Komfort und Leichtigkeit aus, wobei viele jedoch erst nach seinem Tod im Jahr 1971 ausgeführt wurden. die von ihm gegründete Firma, die heute Norell Möbler AB heißt, ist einer der führenden Hersteller von Sitzmöbeln in Schweden.

2015 wurde in Brüssel die Marke AP Collection gegründet. Begonnen hatte alles damit, das Alexis Verstraeten und Pauline Montironi eine Fernbeziehung führen mussten. Zum Trost schenkten sie sich gegenseitig jede Menge Kuscheltiere. Nachdem sie endlich an ein und demselben Ort wohnten, beschlossen sie, ihr erstes Designprojekt in Angriff zu nehmen – mit den Plüschtieren als Hauptakteure.
Seit sechs Jahren haucht AP Collections älteren Designobjekten nun schon neues Leben ein, indem es diese mit Stofftieren verziert, von Kaninchen und Löwen bis hin zu Eisbären und Pandas. Für den farbenfrohen Sessel Miss Flamingo, der bei Bukowskis zum Aufruf kommt, hat AP Collections einen verchromten Fuß als Basis gewählt, der in den 1960er Jahren vom französischen Designer Pierre Paulin entworfen worden war.

Am Abend des 20. April stehen bei Bukowskis schließlich Armbanduhren auf dem Programm. Die Important Timepieces-Auktion umfasst moderne und Vintage-Uhren und Sammlerstücke der gefragtesten Uhrenhersteller wie Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet, Omega und Heuer.
Zu den Highlights gehört hier eine Rolex Submariner Red Mark V. Die Submariner hat Rolex 1953 speziell für Taucher entwickelt. Sie war die erste Uhr, die bis zu einer Tiefe von 100 Metern wasserdicht war. Doch nicht nur Taucher wussten die Uhr zu schätzen, auch James Bond trug sie in vielen seiner Abenteuer am Handgelenk: Das Modell 6538 begleitete Sean Connery in den ersten vier 007-Filmen, während Roger Moore mit dem Modell 5513 auf Verbrecherjagd ging.
Entdecken Sie alle aktuellen Lose von Bukowskis gleich hier!


