Ein breites Angebot an Kunst, Antiquitäten, Weinen und Antiken bestimmt die diesjährige September-Auktion von Schuler. Herrliche Landschaftsbilder mit Motiven aus dem alpinen Raum vertreiben mit Leichtigkeit jeglichen Herbstblues und entführen in die Idylle der Natur. Auch Schmuckliebhaber dürfen sich die Versteigerung keinesfalls entgehen lassen, lockt die Schmuck-Abteilung von Schuler doch beispielsweise mit einzigartigen Klassikern.

Wir stellen Ihnen nun einige besondere Offerten vor, die unsere Aufmerksamkeit erregt haben. Nicht wegschauen konnten wir bei dieser zauberhaften Brosche aus dem Hause Van Cleef & Arpels. Die kleine, goldene Katze mit Onyx-Körper zwinkert uns keck mit einem leuchtend-grünen Smaragdauge entgegen. Das Schmuckstück ist bekannt unter dem Namen Chat Malicieux und wurde in den 1960er Jahren hergestellt.

Genauso schön funkelt diese außergewöhnliche Email-Onyx-Diamant-Anhängeuhr mit Brosche. Das hochwertige Stück ist aus Weißgold und Platin gefertigt, mit Diamanten besetzt, und stellt ein herrliches Beispiel des französischen Art Déco dar. Das oktogonale Uhrgehäuse ist mit dem Monogramm FHG verziert.

Dieses außergewöhnliche Tierchen stammt aus dem Japan der Meiji-Zeit, die von 1868 bis 1912 andauerte. Das sogenannte Jizai-Okimono in Form einer Krabbe ist mit der Signatur Myochin versehen. Scheren, Füße, Augen und Mund sind beweglich.

Sehr selten ist dieser knechtische Kopfschutz, der um 1480 in Mailand und damit dem Zentrum italienischer Plattnerkunst hergestellt wurde. Der Helm ist mit der Werkstattmarke der Familie Negroli versehen. Sie waren nicht nur in der Fertigung von Prunkrüstungen versiert, sondern besserten auch beschädigte Rüststücke aus. Ihre Marke zeigt gekreuzte Schlüssel unter einer Krone. Im 19. Jahrhundert wurde der Helm, der sicherlich stärker korrodiert war, blank geschliffen.

Vom österreichischen Maler Felix Heuberger (Wien 1888 – 1968 Hall in Tirol) stammt dieses romantische Ölgemälde des Matterhorns bei Sonnenuntergang. Zusammen mit seiner Familie verbrachte er schon als kleiner Junge seine Ferien im alpinen Raum und verliebte sich in die Schönheit der dortigen Natur. Die majestätischen Berge, ihre Stille und schiere Größe bezauberten ihn. Und diese Faszination spricht auch aus dem schlicht gehaltenen Gemälde, das das imposante Matterhorn im goldenen Glanz der untergehenden Sonne zeigt.

Im leuchtenden Gelb des Sonnenuntergangs erstrahlt auch das Weizenfeld auf dem Ölgemälde des Schweizer Malers Félix Vallotton (Lausanne 1865 – 1925 Paris). Es entstand 1910 und ist unter dem Titel Champ de blé, soleil couchant bekannt. Vallotton erregte zuerst mit Holzschnitten Aufsehen, die durch harte Schwarz-Weiß-Kontraste bestachen. Später schloss er sich den Nabis an. Seine reifen Werke, die ab 1905 entstanden, werden dem Realismus zugeschrieben. Das angebotene Gemälde besticht durch seine Simplizität und leuchtende Farbigkeit.
Die Versteigerungen finden vom 21. bis 23. September online sowie im Saal des Auktionshauses Schuler, Seestraße 341, in Zürich statt. Sie beginnen jeweils um 9 Uhr. Bereits am Montag, den 19. September findet die Blaue Auktion als reine Onlineauktion statt. Die Objekte, die hier zum Aufruf kommen, sind im Katalog mit blauer Schrift gekennzeichnet. Eine Vorbesichtigung der Ausstellung ist vom 10. bis 16. September möglich.
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