Eine Medaille, die 1896 für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen geprägt worden war, lockte am 1. März Sammler aus aller Welt an, als sie im dänischen Auktionshaus Bruun Rasmussen zum Aufruf kam. Das rege Interesse führte zu einem Hammerpreis in Höhe von 900.000 DKK, inklusive Gebühren belief sich das Endergebnis auf 1.152.000 DKK, also rund 154.174 Euro. Damit erzielte die Medaille mehr als das Dreifache ihres Startpreises, der auf 200.000-300.000 DKK festgesetzt worden war.

„Wir sind mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden. Die Olympiamedaille ist ein äußerst seltenes Sammlerstück. Sie vereint olympische und kulturhistorische Bedeutung und hat weltweit großes Interesse geweckt. Es handelt sich zweifellos um eine der bemerkenswertesten numismatischen Verkäufe in der Geschichte unseres Auktionshauses“, so Christian Grundtvig, Leiter der Münzen- und Briefmarkenabteilung bei Bruun Rasmussen.
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Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden im April 1896 in Athen statt und brachten 241 Athleten aus 14 Ländern zusammen. Dänemark nahm an den Spielen teil, und der Gewichtheber Viggo Jensen wurde Dänemarks erster Olympiasieger. Es ist jedoch nicht bekannt, ob die nun verkaufte Medaille ihm gehörte.
Die Medaille wurde vom französischen Künstler Jules-Clément Chaplain graviert. Die Vorderseite zeigt den Gott Zeus mit einer Weltkugel, auf der die Siegesgöttin Nike steht. Die Rückseite zeigt die Akropolis und den Parthenon zusammen mit der griechischen Inschrift „Διεθνείς Ολυμπιακοί Αγώνες – Αθήναι 1896“, was übersetzt „Internationale Olympische Spiele – Athen 1896“ bedeutet.
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