Am 2. Mai lädt das Auktionshaus Satow bereits zum dritten Mal in diesem Jahr zur Auktion ein. Und erneut präsentiert es eine schöne Auswahl an Gemälden, Grafik, Möbeln, Schmuck, Silber, Porzellan und mehr. Entdecken Sie mit uns zwölf Highlights der insgesamt zehn Kategorien.

Um 11 Uhr beginnt die Auktion mit der Kategorie Gemälde, die von den Arbeiten Alter Meister bis zu Künstlern des 20. Jahrhunderts reicht. Aus dem Jahr 1909 stammt die charmante Szene Friedensversicherungen des Berliner Marine- und Landschaftsmalers Carl Saltzmann, der das Gemälde in jenem Jahr auf der Großen Berliner Kunstausstellung vorstellte.

Dem maritimen Milieu zugeneigt war auch Saltzmanns Kollege Hans Hartig, der seine Motive, so wie das vorliegende stimmungsvolle Küstenfischer vor der Mole von Hiddensee, häufig an der Ostseeküste fand. Die Ausstellung seiner Arbeiten führte Hartig bis nach New York.

Den Weg von Russland nach Berlin fand im Jahr 1926 der Post-Impressionist Konstantin Ivanovitch Gorbatov, der sich dort dem intellektuellen Kreis gebildeter russischer Einwanderer anschloss. In der Auktion ist er mit dem reizvollen Werk Herbst am See vertreten.

Von Udo Peters, einem Worpsweder Landschaftsmaler der zweiten Generation der Künstlerkolonie, kommen insgesamt vier Arbeiten zum Aufruf. Zwei davon malte er in seiner norddeutschen Wahlheimat, darunter Sonnenuntergang bei Worpswede, in dem er die Leuchtkraft der letzten Sonnenstrahlen jenes Tages perfekt widerzugeben wusste.

In Louis Icarts Temperabild Zwei Damen in Kutsche meint man beinahe Cinderella und Schneewittchen zu erkennen, die gemeinsam zu einem Ball fahren. Die Darstellung hübscher junger Frauen stand im Mittelpunkt von Icats Œuvre, das von den Rokokomalern des 18. Jahrhunderts genauso inspiriert war, wie von den Impressionisten und Symbolisten.

Interessant ist auch die Komposition Fantasma des Mannheimer Malers Rudi Baerwind aus dem Jahr 1947. Baerwind, der u.a. an der Académie Fernand Léger in Paris studiert hatte, fand als einer der wenigen deutschen Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Anerkennung.

Nach Grafik, Teppichen und Skulpturen kommen Porzellan und Keramik zum Aufruf. Nicht unerwähnt bleiben darf hier eine seltene Barock-Menage aus polychrom bemalter Fayence, die in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts vermutlich in Schleswig-Holstein angefertigt wurde.

In der breitgefächerten Kategorie Varia ist u.a. diese große Bronze-Vase (Höhe 51 cm) zu finden, die im 19. Jahrhundert in China ausgeführt wurde. Neben dem Reliefdekor auf dem stark gebauchten Korpus sei vor allem auf die elegant geschwungenen, vollplastischen Drachen hingewiesen, die als Henkel dienen.

Auch in der nächsten Kategorie, Silber und Versilbertes, sind interessante Gefäße zu finden, darunter dieser innen vergoldete Silberhumpen, der um 1690 in Leipzig von Meister Christian Müller hergestellt wurde. Als Verzierung dienen ein umlaufendes Relief mit Amoretten sowie eine florale Treibarbeit am Deckel.

Ebenso kann hier auf das perfekte Accessoire für die nächste Cocktailparty mitgeboten werden. Genauer gesagt, auf ein Cocktail-Service von 1939 aus Sterling-Silber, bestehend aus einer Mixkanne, einem Tablett und acht Cocktailbechern.

Weiter geht es mit den 69 Schmucklosen der Auktion, die von diesem Armreif angeführt werden. Der floral gestaltete Armreif aus Gelbgold ist schauseitig mit 26 Smaragden und 48 Brillanten besetzt.

Auf florale Formen setzte man im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts bei der Gestaltung dieser außergewöhnlichen Pendule aus teilvergoldeter Bronze. Die weiteren Zierelemente bestehen aus bemaltem Porzellan, darunter eine alles bekrönende Henkelvase mit dunkelblauem Fond.
Den Abschluss der Auktion bilden Möbel und Antiquitäten, die Stücke des Barock und Biedermeier genauso umfassen wie Entwürfe des 20. Jahrhunderts.
Alle Informationen zu den aktuellen Versteigerungsbedingungen entnehmen Sie bitte der Website des Auktionshauses Satow. Dort finden Sie auch den gesamten Katalog.
