Vom 8.-12. Dezember präsentiert das Hôtel des Ventes de Monte-Carlo eine Serie von fünf Auktionen, in denen luxuriöse Lederwaren genauso zum Aufruf kommen werden wie moderne Kunst sowie qualitativ hochwertige Weine und Armbanduhren. Entdecken Sie mit uns einige Highlights dieser atemberaubenden Auswahl!

Der Auktionsmarathon beginnt mit 400 Schmuck-Losen, die in zwei Sitzungen am 8. und 9. Dezember versteigert werden. Die erste Sitzung, die einige bedeutende Stücke enthält ( darunter ein spektakulärer Cocktail-Ring von David Webb, eine Sitard-Damenarmbanduhruhr von Cartier und ein Platinring von Boucheron), schließt sein Angebot mit einem außergewöhnlichen Paar Ohrringen von 1950 ab, dessen Preis auf eine halbe Million geschätzt wird. Jeden der beiden Clips zieren ein burmesischer Rubin (5,12 ct) sowie treppenförmige Diamanten. Die Stine werden von ihrem Zertifikat begleitet.

Die Stücke der zweiten Sitzung sind nicht weniger beeindruckend, wie dieser Ring von royaler Herkunft beweist. Umrahmt von Diamanten ist ein antiker 18,42 ct-Kaschmir-Saphir im Kissenschliff das Highlight dieser Pretiose. Der außergewöhnliche Ring stammt aus dem Besitz einer Fürstenfamilie und wurde von Experten auf 800.000 - 1,2 Millionen Euro geschätzt.

Die beiliegenden Zertifikate werden begleitet von einem Brief von Alessandra Spingardi und Dr. Lore Kiefert vom Gübelin Labor: "Das bedeutendste Ereignis in der Geschichte der Saphire geschah zu Beginn der 1880er Jahre. Ein Landstrich der Kaschmir-Region im Himalaya gab eine Saphir-Quelle preis, die aufgrund der Qualität ihrer Steine zur Legende wurde. Das ganz besondere Blau der Kaschmir-Saphire bezeugt ihre Herkunft und wird von Liebhabern und Sammlern gleichermaßen gesucht. Der natürliche Saphir, der in diesem Zertifikat beschrieben wird, hat eine sehr satte und gleichmäßige Farbe sowie eine großartige Transparenz und die perfekte proportionale Größe. Eine Behandlung mit Hitze hat es bei diesem Stein nie gegeben. All diese Eigenschaften sind bei einem Kaschmir-Saphir dieser Größe rar gesät..."

Am 10. Dezember dürfen sich genussfreudige Bieter auf eine Auktion mit herausragenden Weinen und Trüffeln freuen. Neben einer schönen Auswahl an Barolo-Flaschen, einem Dom Pérignon aus dem Jahr 2000 und einem Armagnac Sempé von 1900, kommen auch weiße Trüffel aus Alba zum Aufruf, deren Kilopreis erst zu Beginn der Versteigerung bekannt gegeben wird.

Am nächsten Tag geht es weiter mit Armbanduhren. Viele bekannte Namen wie Patek Philippe, Audemars Piguet, Breguet und Jaeger LeCoultre sind im Katalog aufgeführt, das Highlight der Offerte stammt jedoch von Bovet Pininfarina: eine mit 15/80 nummerierte Tourbillon Ottana-Herrenarmbanduhr. Das wandelbare Titan-Modell kann sowohl als Armbanduhr als auch als Taschen- oder Tischuhr verwendet werden. Das Modell Ottana entstammt der Zusammenarbeit zwischen dem Uhrenhersteller Bovet und dem italienischen Unternehmen für Automobildesign Pininfarina. Die Uhr ist der Star eine ganzen Kollektion, die noch immer produziert wird, um die Nachfrage der Sammler zu befriedigen.

Für die Dame ist besonders diese mit Diamanten besetzte Rolex Pearl Master Datejust von 2000 zu empfehlen. Bei diesem Gelbgold-Modell funkeln Saphire auf dem Perlmutt-Zifferblatt, der Lunette und dem Armband. Auf letzterem gemeinsam mit Brillanten.

Als nächstes stehen Lederwaren auf dem Programm, die in 130 Losen von Herstellern wie Dior, Gucci, Fendi, Yves Saint Laurent und Louis Vuitton stammen. Im Fokus stehen jedoch zwei krokodillederne Taschenikonen von Hermès: eine Birkin Bag in Schwarz sowie eine Kelly Bag in Rot. Weitere Highlights von Hermès sind ein stilisierter Weihnachtsbaum im Look der berühmten Hermès-Schachteln, ein in Limoges hergestelltes Porzellanservice Toucan sowie das Carbonfaser-Fahrrad Flâneur.

Den Abschluss der Auktionen bildet am 12. Dezember die Versteigerung von moderner und zeitgenössischer Kunst mit mehr als 130 Losen. Das Top-Los der Offerte, Variant Orange Wall, stammt vom Vater der OP-Art, Josef Albers. Albers studierte von 1920 bis 1923 unter Johannes Itten am Weimarer Bauhaus und gründete anschließend ein Atelier für Glasmalerei. Zehn Jahr lang dozierte er über Kunst- und Materialtheorie. Das in Öl auf Masonit ausgeführte Variant Orange Wall, das zwischen 1946 und 1958 entstand, ist eine Komposition aus bunten geometrischen Festkörpern. Es entstand nur wenige Jahre vor Albers' Publikation Interaction of Color - ein Klassiker, der auch heute noch im Unterricht über visuelle Kunst herangezogen wird.
Weitere herausragende Arbeiten der Auktion stammen von Künstlern wie Paul Klee, Frank Stella, Zao Wou-Ki, Jules Pascin, Bernard Buffet und Kees van Dogen.
Die Auktionen finden vom 8.-12. Dezember im Hôtel des Ventes de Monte-Carlo in Monaco statt.
