Dass die glamouröse Welt des Films mit ihrer Strahlkraft zahlreiche Fans fasziniert, wurde am 31. Juli im Stuttgarter Auktionshaus Eppli mehr als deutlich. In der Münzauktion, die nicht nur metallene Zahlungsmittel, sondern auch Banknoten, Wertpapiere und Briefmarken sowie Medaillen und Historika im Angebot hatte, kamen unter der Katalognummer 60 neun Kartons zum Aufruf.

In diesen Kartons befanden sich zahlreiche Alben mit Autogrammkarten von Filmstars der 1950er und 1960er Jahren, wie Marlene Dietrich, Romy Schneider, Doris Day und Kirk Douglas. Aufgerufen ohne Limitpreis, musste ein Bieter schließlich 24.000 Euro bezahlen, um die spannende Sammlung mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Ein weiteres interessantes Konvolut umfasste rund 400 alte Postkarten, die fast ausschließlich aus Württemberg stammten. Die Lithografien auf den Karten stellen Ansichten auch von kleinen Orten der Region dar. Für 2.200 euro wechselte das Los den Besitzer (Startpreis 400 Euro).

Lust auf eine wahre Fundgrube hatte wohl der Höchstbietende auf dieses Los, das mit einem Startpreis von 130 Euro zum Aufruf kam. Letztendlich zahlte er 5.200 Euro für das interessante Münzkonvolut, das Rupien aus Deutsch-Ostafrika und Indien genauso umfasste wie Münzen der Weimarer Republik.

Ebenfalls am 31. Juli fand in der Eppli Auktionshalle in Leinfelden-Echterdingen eine Kunst, Schmuck und Antiquitäten gewidmete Auktion statt. Hier konnte sich eine chinesische Drachenrobe von 1900 über einen Preisanstieg von 3.000% freuen. Das Gewandt aus besticktem blauen Satin erzielte 3.000 Euro statt der zumindest geforderten 100 Euro.

Unter den Skulpturen hatten zwei Bronzearbeiten von Bruno Bruni und Salvador Dalí die Nase vorn. Während Brunis weiblicher Halbakt seinen Startpreis mit einem Ergebnis von 2.400 Euro verdreifachen konnte, erzielte Dalís Venus à la Giraffe 3.800 Euro (Startpreis 1.000 Euro).

Unter den Gemälden der Offerte muss vor allem Weibliche Akte als Allegorie des Münchener Malers Colombo Max hervorgehoben werden, das für 3.000 Euro statt der geforderten 500 Euro den Besitzer wechselte. Max widmete sein Werk in den 1920er Jahren dem Pazifismus, der Natur und einem positiven Blick in die Zukunft.

Wie das Überraschungslos der Münzauktion kamen in der Auktion am 17. Juli sämtliche Lose ohne Mindestpreis zum Aufruf. Eines davon war dieser weiße Altschliff-Diamant von 1 ct, der 2.400 Euro erzielte.

Fast genauso viel (2.200 Euro) war einem Bieter dieses Händlerkonvolut mit zwei Gelbgoldobjekten wert. Das Los bestand aus einem Collier mit Rubinen und Diamanten sowie einer Armbanduhr von Omega, deren Gliederarmband wie die Gebiss eines Zaumzeugs aus dem Reitsport gestaltet wurde.

Ein weiteres Erzeugnis von Omega kam mit dieser Vintage-Herrenuhr Ref. 191.923 zum Aufruf. Bei dieser Uhr, die für 2.000 Euro verkauft wurde, bestanden sowohl das Gehäuse, als auch das mit 12 Diamanten besetzte Zifferblatt aus Platin.

Uhren der begehrtesten Marken hatte auch jene Auktion im Angebot, die bereits am 3. Juli bei Eppli am Markt stattgefunden hatte. Für jeweils 11.000 Euro wechselten zwei sportliche Armbanduhren von Rolex den Besitzer, darunter diese GMT-Master II Ref. 116710LN aus Edelstahl, die mit einem Startpreis von 9.000 Euro zum Aufruf gekommen war.

Beinahe seinen Startpreis von 1.700 Euro verdoppeln konnte dieses hübsche Schmuckset von Chopard (erzielter Preis 3.200 Euro). Das Gelbgoldset aus der beliebten Happy Diamonds-Serie bestand aus einer Kette mit Herz-Anhänger, einem Paar Ohrstecker und einem Ring. Alle Pretiosen wurden mit teilweise beweglichen Diamanten im Achtkant- und Diamantschliff (zus. ca. 1,1 ct) besetzt.
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