Am 7. Dezember können sich Sammler von moderner und zeitgenössischer Kunst auf eine schöne Offerte freuen, die im Auktionshaus in der Rheinmetropole zum Aufruf kommt.
Hier atmen die beiden Tischleuchten Clareté den Geist des Art déco. Entworfen wurden sie 1928 vom französischen Bildhauer Max Le Verrier in der Gestalt der damals typischen athletisch-eleganten Frauenfiguren. Wie einen Ball halten diese die Kugelschirme aus farblosem Glas mit geätzter Oberfläche.

Nicht nur teilweise sondern vollständig aus Glas ist ist weiteres Paar weiblicher Figuren der Auktion. Für seine Kreation zweier Bäuerinnen verwendete Ercole Barovier farbiges und farbloses Glas, das er mit Goldfolieneinschmelzungen ergänzte.

Interessante Arbeiten auf Papier liegen von Max Ernst und Georges Braque vor. Bei Max Ernst Arbeit handelt es sich um ein Mappenwerk mit 36 Farblithografien (zwei davon als Vignette) zu Georges Ribemont-Dessaignes' lyrischem Werk La Ballade du soldat von 1972, das außerdem die Handsignaturen sowohl vom Autor als auch vom Illustrator trägt.

Eine auf nur 10 Exemplare limitierte Farblithografie von Georges Braque zeigt eine stilisierte blaue Levkoje. Gedruckt wurde die Lithografie 1963 bei Fernand Mourlot in Paris, der seit 1947 diese Arbeiten für Braque ausführte. Auch Giroflée bleue ist vom Künstler, der im Erscheinungsjahr verstarb, handsigniert.
Kehren wir mit einer weiteren Arbeit noch einmal zum Material Glas zurück, genauer gesagt zum Spiegelglas, denn dieses ist der Hauptbestandteil des Spiegelobjektes, das Adolf Luther 1974 erschuf. Luther war ein Hauptvertreter der optischen und kinetischen Kunst, der mit seinen Hohlspiegelobjekten die energetisch-optischen Eigenschaften des Lichts untersuchte.

In der Schmuck- und Uhrenauktion am 8. Dezember können Sie so manchen Schatz entdecken, den Ihre Liebsten - oder Sie selbst - mit Sicherheit gerne unter dem Weihnachtsbaum vorfinden möchten. so bleib mit einem Goldanhänger der Münchener Goldschmiede Schrems der Satz "Ich hohle dir die Sterne vom Himmel" kein leeres Versprechen. Der mit 17 Brillanten besetzte herzförmige Anhänger umschließt nämlich drei Plättchen eines 1947 in Sibirien aufgefundenen Meteoriten.

Gänzlich irdischen Ursprungs ist ein prachtvolles Weißgoldcollier mit tropfen- und Blütenförmigen Elementen, die mit Diamanten und Smaragden besetzt sind. Passend dazu kommt ein ebenfalls aus Weißgold gefertigter Diamantring zum Aufruf, dessen sieben Smaragde zu einer Blüte geformt sind, die einen gelben Brillant von ca. 0,15 ct umgeben.

Das Top-Los unter den Uhren der Auktion ist eine Glashütte Original Herrenarmbanduhr "Senator Ewiger Kalender" aus Gelbgold. Neben der Uhrzeit und dem Datum zeigt sie Wochentag und Monat sowie die aktuelle Mondphase an. ein Vintage Schatz aus den 1930/40er Jahren liegt mit einer Rolex Oyster Perpetual Bubbleback vor, die ihren Namen ihrem wie eine Blase geformten Uhrglas verdankt. Um das Ablesen der Uhrzeit auch bei Nacht zu ermöglichen, wurden ihr Stunden- und ihre Minutenzeiger mit einem Leuchtmittel versehen.

Die Kunstauktion am 7. Dezember sowie die Schmuck- und Uhrenauktion am 8. Dezember finden in der Friedrich-Ebert-Straßen 11 + 12 in Düsseldorf statt. Auktionsbeginn ist an beiden Tagen um 12 Uhr. Unter der gleichen Adresse ist die Ausstellung zu den Versteigerungen vom 1.-6. Dezember für interessierte Besucher geöffnet.