Wie Barnebys bereits im Juli berichtete, kam jetzt die Sammlung von Schauspieler Roger Moore unter den Hammer – und die Erwartungen waren hoch. Wie alle Darsteller, die James Bond spielen durften, wird auch Moore stark mit dem Charakter assoziiert. Doch besonders hervorzuheben ist außerdem, dass Roger Moore international als Mann des guten Geschmacks gefeiert wurde, der für seinen Stil bekannt war. Daher verwundert es nicht, dass die Stücke aus seiner persönlichen Sammlung, egal, ob es sich dabei um eine Fliege, ein Feuerzeug oder eine dekorative Vase handelte, Interessenten aus aller Welt anlockten. Inklusive Aufgeld erzielte die Auktion 1 Million GBP (ca. 1,2 Millionen Euro).
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Vielleicht wenig überraschend handelte es sich bei den drei am teuersten verkauften Objekten um Armbanduhren. Zwar beinhaltete die Auktion keine in einem Film getragene Uhren, die preislich im Bereich um 500.000 Euro gelegen hätten, jedoch Uhren, die Moore von Omega und Swatch geschenkt bekommen hatte. Zu erwähnen ist, das nicht nur Swatch, sondern auch Omega Teil der Swatch Group ist, und diese beiden Marken seit 1995 mit dem James-Bond-Franchise verbunden sind.
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Auch einige Anzüge, die von den erstklassigen Saville Row-Schneidern Cyril Castle und Douglas Hayward angefertigt wurden, kamen unter den Hammer. Bei einem davon handelte es sich um einen wunderschönen zweireihigen Abendanzug aus Mohair, der für Roger Moore 1985 für den Film Im Angesicht des Todes maßgeschneidert worden war. Der Hammerpreis betrug 25.600 GBP (ca. 29.600 Euro) und lag damit im mittleren Bereich der Schätzung. Lesen Sie auch: „Happy Birthday Mr. President“: Ein Kleid schreibt Auktionsgeschichte

Unter den weniger spektakulären Losen gab es Drehbücher zu Filmen außerhalb des James-Bond-Universums wie Boat Trip und Flames of Destiny sowie Sportequipment, darunter Tennisschläger und ein Paar Ski. Das vielleicht persönlichste Objekt der Auktion war Roger Moores Reisepass, der über einen Zeitraum von zehn Jahren intensiv zum Einsatz gekommen war. Der Pass widerspiegelt Moores internationale Reisen, sei es für die Arbeit, für wohltätige Zwecke oder aus privaten Gründen. Unter anderem war er nach New York, Costa Rica, El Salvador, Bern, Bangkok, Vancouver, Ghana und Chile gereist. Verkauft wurde der Pass für 12.160 GBP (ca. 14.000 Euro).
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