Obwohl die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar als eines der kontroversesten Sportevents seit dem Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin gewertet wurde, gilt das Turnier dennoch als eines der besten aller Zeiten.
Sowohl für die Superstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi war es die letzte WM-Teilnahme. Beide hatten bis dahin alle möglichen Titel gewonnen – mit Ausnahme des Weltmeistertitels. Das sollte sich für Messi jedoch ändern, als Argentinien im Finale auf Frankreich traf. Nach 90 Minuten stand es 2:2 und nach der Verlängerung 3:3. Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen. Bekanntermaßen gewann Argentinien dieses nervenaufreibende Spiel und Messi konnte endlich den langersehnten Weltmeistertitel auf seiner Liste abhaken.

Was nur wenige wissen: Vorab der WM hatte Messi eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach er alle Trikots, die er in den Spielen des Turniers tragen würde, aufzubewahren hatte. Doch obwohl er in sieben Spielen antrat, behielt er nur sechs Trikots. Darunter zum Glück auch die wichtigsten aus Finale, Halbfinale, Viertelfinale und Achtelfinale.
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Die Vereinbarung hatte Messi mit AC Momento getroffen, eine Agentur, die mit Sportlern zusammenarbeitet, um deren Trikots zu versteigern. Unklar ist, ob Messi seine Trikots direkt an AC Momento verkauft hat, oder ob er am Gewinn der Versteigerung am 30. November beteiligt werden wird. Sotheby's, das die Auktion abwickelt, geht davon aus, dass die Shirts für 10 Millionen US-Dollar einen neuen Besitzer finden werden.
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Der aktuelle Rekord für ein Sporttrikot wurde im vergangenen Jahr bei Sotheby's aufgestellt, als Michel Jordans Trikot der NBA Finals von 1998 für 10.091.000 US-Dollar versteigert wurde. Sollten Messis Trikots für eine höhere Summe verkauft werden, könnte man dennoch nicht von einem neuen Rekord sprechen, da es sich um eine Gruppe von Trikots handelt. Würde das Finaltrikot einzeln angeboten werden, wäre dafür allein sicherlich eine Verkaufssumme wie für alle sechs zusammen möglich gewesen und auch der Jordan-Rekord hätte zittern müssen.
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