Eine bessere Nachricht hätte es für das Land Sachsen so kurz vor Weihnachten kaum geben können: 31 Einzelteile und vollständige Schmuckstücke, die im Zuge des Dresdner Juwelenraubes vor drei Jahren aus dem Grünen Gewölbe des Residenzschlosses gestohlen worden waren, konnten in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember in Berlin sichergestellt werden, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion in einer Pressemitteilung bekannt gaben. Dieser positiven Entwicklung vorausgegangen war offenbar ein Deal, den die Verteidigung der Tatverdächtigen, die sich aktuell vor Gericht verantworten müssen, mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt hatte.
In den frühen Morgenstunden des 25. November 2019 hatten zwei Maskierte mehrere Vitrinen im Pretiosensaal des Grünen Gewölbes zertrümmert und historischen Diamantschmuck aus mehreren Garnituren gestohlen. Ein herber Schlag für das Land Sachsen, denn die von August dem Starken begründete Sammlung im Grünen Gewölbe ist eine Sammlung von Weltrang und bildet das Herzstück der sächsischen Museumslandschaft.
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Die Spur führte die Ermittler ins Milieu der Berliner Clan-Kriminalität und zwischen dem 17. November 2020 und dem 19. August 2021 konnten sechs Tatverdächtige festgenommen werden, deren Prozess aktuell noch nicht abgeschlossen ist.
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In der Nacht von Freitag auf Samstag konnten bei der von der Staatsanwaltschaft Sachsen, der Soko Epaulette und dem LKA Sachsen durchgeführten Aktion 31 Einzelteile, darunter auch mehrere vollständig erscheinende Stücke, sichergestellt werden. Ihre Echtheit wird in den folgenden Tagen von den Experten in Dresden überprüft werden. Weiterhin fehlen u. a. die Epaulette mit dem »Sächsischen Weißen« und die Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste.




