Mit seinen fünf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmeten Auktionen konnte Christie's London diesen Monat insgesamt 229.339.634 GBP (ca. 268,5 Millionen Euro) erzielen, was einem Anstieg von 14% im Vergleich zum Vorjahr sowie Christie's zweithöchstes Gesamtergebnis der letzten fünf Jahre bedeutete.
Die aufeinander folgenden Auktionen mit Impressionismus, Moderne, Surrealismus und Zeitgenössischer Kunst am Donnerstag, den 7. März, zogen weltweite Aufmerksamkeit auf sich und lockten Bieter aus insgesamt 52 Ländern, allen voran Sammler aus Europa , dem Nahen Osten und Afrika, an. Hervorzuheben ist zudem, dass 39% der neuen Käufer Millennials waren.
20th/21st Century Sale
Der "20th/ 21st Century London Evening Sale" wurde angeführt von Francis Bacons Landscape near Malabata, Tangier, das für 19.630.000 GBP (ca. 23 Millionen Euro) verkauft wurde (Schätzpreis 15-20 Millionen GBP).

Den zweithöchsten Preis, 18.710.000 GBP (ca. 22 Millionen Euro) erzielte David Hockneys California, eines seiner Swimming Pool Paintings aus den frühen 1960er Jahren. Die Erwartungen für das Gemälde, das sich seit 1968 in einer Privatsammlung befand, hatten bei rund 16 Millionen GBP gelegen.
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Britische Künstler erwiesen sich als nach wie vor begehrt. So wurden Michael Andrews' School III: Butterfly Fish and Damsel Fish für 3.125.500 GBP (ca. 3,7 Millionen Euro) und Lucian Freuds Porträt Kai für 4.638.000 GBP (ca. 5,4 Millionen Euro) verkauft.
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Zu den Impressionismus-Highlights gehörten zwei Werke von Claude Monet. Matinée sur la Seine, temps net, das zum ersten Mal seit 45 Jahren auf dem Markt angeboten wurde, erzielte 14.397.500 GBP (ca. 16,9 Millionen Euro). Eine kleinere Leinwandarbeit Monets, Prairie fleurie à Giverny, verkaufte sich mit 6.290.000 GBP (ca. 7,4 Millionen Euro) etwas unterhalb ihres Schätzpreises.

Bei den Evening und Day Sales wurden außerdem hohe Preise für Werke des Deutschen Expressionismus erzielt. Zwei Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Sitzender schwarzhaariger Mädchenakt und Frau mit Fächer, fanden für 3.791.000 GBP (ca. 4,4 Millionen Euro) bzw. 781.200 GBP (ca. 915.000 Euro) einen neuen Besitzer.
The Art of the Surreal Sale
Voll und ganz der Surrealismus-Bewegung gewidmet, hatte "The Art of the Surreal Sale" 25 Lose im Angebot und erzielte insgesamt 59 Millionen GBP (ca. 69 Millionen Euro). Fünf der zehn Top-Lose stammten von René Magritte, angeführt von L’ami intime, das für 33.660.000 GBP (ca. 39,4 Millionen Euro) verkauft wurde, was dem zweiten höchsten Auktionsergebnis Magrittes entspricht.
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Weitere hervorzuhebende Verkäufe umfassten Werke von Joan Miró, Francis Picabia und Salvador Dalí. Einen Rekord gab es für Meret Oppenheim, deren Tisch mit Vogelfüssen 529.200 GBP (ca. 620.000 Euro) erzielte und damit seinen Schätzpreis zudem verdoppelte.
Weitere neue Rekorde gab es für Künstlerinnen wie Jadé Fadojutimi, Louise Giovanelli und Allison Katz, was auf ein weiterhin steigendes Interesse an weiblichen Kunstschaffenden schließen lässt.
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