Vom 23.-27. März lädt das Zürcher Auktionshaus Schuler zu einer wie immer topausgestatteten Auktion mit Kunst, Antiquitäten, Design, Schmuck und Uhren ein. Mehr als 3.000 Lose aus 25 Kategorie werden in Live-Auktionen (25.-27. März) sowie in einer reinen Online-Auktion (23. März) zu Aufruf kommen. Aus den vielen Highlights der Offerte haben wir einige für Sie herausgepickt.

Anfangen wollen wir mit dem letzten Auktionstag, der die Kategorie "Schweizer Kunst" umfasst, aus deren Offerte unser titelgebendes Los stammt. Das Zermatter Breithorn von Riffelberg aus aus dem Jahr 1944 ist eines der zwei ersten Hochgebirgsgemälde Cuno Amiets, der damals immerhin schon 76 Jahre alt war. Erworben wurde das Ölgemälde 1945 von den Vorfahren des heutigen Besitzer beim Künstler selbst, der damals mit seiner Frau Anna in einem Haus in Oschwand, Kanton Bern, lebte.

Ein sich über viele Epochen erstreckendes Angebot hat die internationale Kunst der Auktion zu bieten. Aus der Werkstatt des Mechelner Renaissancemalers Vincent Sellaer Die Heilige Sippe: Maria Kleophae und ihre Familie. Die Darstellung im Zusammenhang mit der Heiligen Familie ist die geläufigste Darstellungsart der Maria Kleophae, die gemäß dem Johannesevangelium eine der drei Marias unter dem Kreuz Jesu war.

Ein weiteres Highlight ist das Gemälde Dorf im Schnee. Gemalt wurde es, vermutlich in den 1880er Jahren, von Isaak Levitan, einem der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus.

Gleich siebenmal in der Auktion vertreten ist der vielseitige moderne Künstler Willi Baumeister. Mitgeboten werden darf auf sieben auf Papier ausgeführte Arbeiten, die aus der bedeutenden Sammlung Pohl-Ströher stammen. Auch drei Werke von H.A.P. Grieshaber aus eben jener Sammlung kommen bei Schuler zum Aufruf.

In der Kategorie "Vintage Design und Klassiker" kommt ein Exemplar des bezaubernde Eames Elephant zum Aufruf. Entworfen wurde das als Kinderreittier konzipierte Objekt 1945 von Ray und Charles Eames, als diese mit Sperrholz experimentierten, wobei sich die Formgebung als ausgesprochen anspruchsvoll erwies. 2007 brachte Möbelhersteller Vitra anlässlich zu Charles Eames 100. Geburtstag eine Neuauflage auf den Markt.

Am 26. März stehen u.a. Schmuck sowie Taschen- und Armbanduhren auf dem Programm. Das absolute Highlight unter den letztgenannten ist eine rossgoldene Rolex Daytona aus der limitierten La Barrichello-Edition. Die Uhren der Edition, die auf dem Daytona-Chronographen Ref. 116505 beruhen, wurden von der Handwerkstatt Artisans de Genève modifiziert. Namens- und Ideengeber war Formel 1-Rennfahrer Rubens Barrichello.

Für jeden Geschmack etwas zu bieten hat die Schmuckofferte. Hier dürfen zwei Kreationen des renommierten italienischen Schmuckdesigners Alberto Zorzi definitiv nicht unerwähnt bleiben. Dabei handelt es sich um zwei Colliers aus Mattsilber, die aus Navette-Gliedern bestehen.

Einen Hauch von Frühling verbreitet ein Schmuckset mit Armreif und Ring. Das gelbgoldene Ensemble zieren Blütenreliefs, die aus Perlmutt, Onyx und Brillanten bestehen.

Der erste Auktionstag (25. März) ist dem Kunsthandwerk in all seiner Schönheit und Vielfalt gewidmet. Stücke aus Meissen dürfen da natürlich nicht fehlen. Hier sei besonders auf eine komplette Affenkapelle hingewiesen, die Mitte des 18. Jahrhunderts von J. J. Kändler entworfen worden war.

Ein ganz außergewöhnliches kunsthandwerkliches Objekt kommt mit einem Puppen-Pavillon mit "Baby-Garten" zum Aufruf, der um 1900 aus Holz, Masse, Biscuit-Porzellan, Blech und Stoffblüten geschaffen wurde. Eine ursprüngliche Verwendung als Hochzeitsgeschenk wäre hier durchaus denkbar.

Ebenfalls gewiss nicht alltäglich ist die Tischuhr Butterfly des Kreuzlinger Goldschmiedeatelier Miro Vavrinec. Die goldgefasste Uhr in From eine Blume ist reich mit Diamanten, Rubinen und Türkisen besetzt und "wächst" aus einem Tigeraugefuß. Links und rechts der "Blüte" sitzt jeweils ein Schmetterling.

Ebenfalls in die Rubrik der außergewöhnlichen Objekte einreihen darf sich diese Skulptur von Philippe Lambercy, der als ein Pionier der modernen Keramik angesehen wird. Die dreiteilige Skulptur wurde von Lambercy aus glasierter Keramik in seiner ihm eigenen plastischen Sprache modelliert.
Die Versteigerungen finden im Auktionshaus Schuler in der Seestraße 341 in Zürich und online statt. Die Ausstellung ist dort vom 14.-20. März geöffnet. Die aktuellen Versteigerungsbedingungen finden Sie auf der Website des Auktionshauses.

