Am 11. März ist es soweit und die TEFAF Maastricht öffnet ihre Pforten, um in ihrer 36. Ausgabe Kunstfreunden und Sammlern Werke höchsten Ranges von der Antike bis heute zu präsentieren und damit einmal mehr ihre Vormachtstellung unter den Messen von internationalem Niveau zu unterstreichen.
Mit dabei sind 2023 270 Händler aus aller Welt, von denen 13 zum ersten Mal an der TEFAF Maastricht teilnehmen. Zu den Highlights aus 7.000 Jahren Kunstgeschichte gehören Le Femme au Perroquet von Fernand Léger (Van de Weghe Fine Art), Selbstportrait mit Palette und Pinsel mit angeschnittener Figur von Lotte Laserstein (Galerie Ludorff), eine Louis-XV-Kommode „de vernis a palmes riches“ von Antoine Robert Gaudreaus (Christophe de Quenetain), Paul Dupré-Lafons persönliches Schreibtischensemble (Galerie Marcilhac), eine Tischuhr von Josef Hoffmann (Bel Etage) oder auch die um 2.200-1.900 v. Chr. geschaffene Statuette einer baktrischen „Prinzessin“ (Galerie Kevorkian).
Die Vorraussetzungen sind hervorragend, um die diesjährige TEFAF Maastricht zu einem vollen Erfolg werden zu lassen und hoffentlich keinen Vorfall wie im vergangenen Jahr erleben muss. 2022 war der Stand des Londoner Juweliers Symbolic & Chase Opfer eines Überfalls geworden, bei dem die Täter mitten am Tag und während des Publikumsbetriebs die Glasvitrinen einschlugen und wertvolle Schmuckstücke, darunter einen gelben Diamanten von 114 Karat, stahlen.
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Wie die zuständige niederländische Polizeibehörde, die unter der Leitung von Europol international ermittelt, am 3. März bekannt gab, haben die bisherigen Untersuchungen des Falls zu Ergebnissen geführt. Demnach steht eine Tätergruppe vom Balkan unter Verdacht, was aus der Analyse von Bildmaterial, Zeugenaussagen und Hinweisen von Zuschauern der Fernsehsendung Opsporing.nl, die sich im Sommer 2022 mit dem Überfall beschäftigte, hervorging. Auch konnte eines der geraubten Schmuckstücke mittlerweile sichergestellt werden.
„Die Forschung erfährt nach wie vor große internationale Aufmerksamkeit. Sowohl aus den Medien, vor allem aber aus der internationalen Kunstwelt. Vor allem mit Blick auf die nächste Ausgabe dieser großen Kunstmesse, die diesen Monat wieder stattfinden wird. Wir tun alles, um diesen brutalen Raub aufzuklären. Diese Untersuchung hat eine beispiellose internationale Komponente. Alle im Ausland gesammelten Informationen werden über Rechtshilfeersuchen verarbeitet, und das braucht Zeit. Es handele sich um ein langwieriges Ermittlungsverfahren, aber wir sind dennoch zuversichtlich, dass dieser Fall aufgeklärt werden kann und die Verdächtigen festgenommen und strafrechtlich verfolgt werden“, sagte der Ermittlungsleiter.
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