Im April 2021 wurde in der Cullinan Mine ein hochkarätiger blauer Rohdiamant zutage gefördert. Die südafrikanische Mine ist eine der wenigen weltweit, in der durch die natürliche Beimengung von Bor blau gefärbte Diamanten abgebaut werden.
Um das Beste aus dem besonderen Stein herauszuholen, wurde er von den Diamantschleifern bei De Beers in einen leuchtenden Schmuckstein im Treppen- bzw. Smaragdschliff von 15,10 Karat verwandelt, der unter dem Namen The De Beers Cullinan Blue am 27. April, also ein Jahr nach seiner Entdeckung, bei Sotheby’s in Hongkong unter den Hammer kommen wird.
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„Der Diamant zählt zu den besten, die man bei De Beers jemals gesehen hat. Er ist extrem selten und einzigartig, und als Home of Diamonds ist De Beers erfreut, diesen Diamanten zusammen mit Sotheby’s der Welt vorzustellen“, zitiert Sotheby’s Bruce Cleaver, CEO der De Beers Group, in seiner Auktionsankündigung.
Auch das Gemological Institute of America (GIA) nahm den blauen Diamant genau unter die Lupe und hielt fest, dass es sich um ein Exemplar der Superlative handelte: So wurde seine Farbe als Fancy Vivid Blue, also der bestmöglichen Farbstufe, bezeichnet. Hinzukommen seine makellose Klarheit, hervorragende Politur und die Einstufung als Typ IIb, der besten Stufe unter den natürlichen Diamanten, die gerade einmal 0,1% aller Steine angehören.
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Vergleichen lässt sich der De Beers Cullinan Blue am besten mit dem aktuell teuersten blauen Diamanten der Auktionsgeschichte, der 2016 bei Christie’s für 51,7 Millionen Euro versteigert wurde. The Oppenheimer Blue stammt ebenfalls aus der Cullinan Mine, weist die Farbe Fancy Vivid Blue auf, ist ein Typ IIb-Diamant und funkelt im Treppenschliff. Doch bringt der Oppenheimer Blue „nur“ 14,62 Karat auf die Diamantenwaage. Der De Beers Cullinan Blue hat seinen „Bruder“ in Sachen Gewicht also bereits in den Schatten gestellt und könnte damit, was den Preis betrifft, im April fortfahren.
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