Am 8. November versteigert Ystads Auktioner einen 126 Zentimeter langen und etwas über 12 Kilogramm schweren Mammutstoßzahn aus Russland.
Das Los umfasst außer dem Zahn auch Dokumente, die von einer Reise von Helsinki nach Leningrad im September 1984 erzählen. Demnach reiste ein Mann namens Ari Touminen gemeinsam mit einem Freund in die sowjetische Stadt. Über seine Geschäftskontakte hatte Touminen eine Russin kennengelernt, deren Sohn in Leningrad als Geisel festgehalten worden sein soll.
Während ihres Aufenthalts lernten die beiden Finnen einen Mann namens Golubev kennen, der ein Unternehmen leitete, das mit Mammutstoßzähnen handelte. Er bot ihnen acht solcher Zähne für insgesamt eine Million Schwedische Kronen an. Nach nur 15 Minuten soll der Deal unter Dach und Fach gewesen sein. Nachdem Touminen bezahlt hatte, wurden die Stoßzähne nach Helsinki transportiert. Der Sohn der Russin soll mit demselben Zug nach Finnland gereist sein.

Der Mammutstoßzahn wird von einem Zertifikat des Zoologischen Museums in Lund vom 4. September 1985 begleitet, in dem der damalige Museumskurator, Lennart Cederholm, bestätigt, dass es sich um den subfossilen Stoßzahn eines Mammuts handelt.

Der Stoßzahn wurde mit einer Lackschicht bzw. Firnis versehen und weist zwei Risse auf. Der Schätzwert beträgt 100.000 SEK (ca. 9.000 Euro).
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