Alexander Klingspor, der zu Schwedens international renommiertesten zeitgenössischen Künstlern zählt, hat der Stadt New York ein monumentales Kunstwerk ausgeliehen. Die Bronzeskulptur, die einen lebensgroßen Alligator auf der Unterseite eines Gullydeckels zeigt, lässt den Mythos um die Alligatoren, die im New Yorker Abwassersystem hausen, wieder aufleben.
Klingspors monumentale Skulptur New York City Legend wurde am 17. Oktober im Triangle Park des Union Square in der East 14th Street enthüllt. Vor Ort waren unter anderem Königin Silvia, die schwedische Generalkonsulin Camilla Mellander und der Stadtplanungskommissar Joseph Douek.
Lesen Sie auch: 10 berühmte Skulpturen der Kunstgeschichte
Die Skulptur ist eine Hommage an die Stadt und ihre Bewohner und eine Darstellung des modernen Mythos der Alligatoren und ihrer Bedeutung für New York City. Klingspor sagt, er sei von der Mythologie der Alligatoren und ihrer Widerstandskraft inspiriert worden. Wie die New Yorker sind Alligatoren geschaffen, um extreme Situationen zu überstehen. Allein in diesem Jahrhundert haben die Einwohner der Stadt Terroranschläge, Finanzcrashs und eine Pandemie erlebt. Auf dem Brunnendeckel befinden sich Objekte, die symbolisch für die Zeit stehen, in der wir Leben: Münzen, Wegwerfartikel, Coronatests und mehr.
Klingspor hält nichts vom Stehenbleiben und hat sich während der Pandemie dazu entschlossen, die skulpturale Seite seiner Kunst zu erforschen und weiterzuentwickeln. Während seiner Zeit in New York studierte er strukturelle Anatomie bei den Bildhauern Chris Raccioppi und Frank Porcu an der Arts Students League.
Möchten Sie Artikel wie diesen direkt in Ihrem Posteingang entdecken? Dann melden Sie sich noch heute für unseren kostenlosen Newsletter an!

Den Weg zur einer künstlerischen Karriere schlug Alexander Klingspor (*1977) im Alter von 16 Jahren ein. Schon früh entwickelte er ein Auge für die realistische Malerei, die in den Werken der Alten Meister der Renaissance und des Barock sowie in der Kunst des späten 19. Jahrhunderts wurzelt. Ein paar Jahre später ging er in die USA, um bei Mark English in Kansas City, Missouri, realistische Malerei und Illustration zu studieren. Anschließend setzte er sein Studium beim Kopisten Magnus Bratt fort, bei dem er die Techniken der Alten Meister erforschen konnte. Schließlich ließ er sich in New York mit einem eigenen Studio in Manhattan nieder. Seitdem wurden Alexander Klingspors Arbeiten in mehreren bedeutenden Museen und Galerien in Europa und den USA ausgestellt.
„Die Aufgabe, ein Werk für die beeindruckende Sammlung ikonischer Skulpturen für den öffentlichen Raum der Stadt zu schaffen, erfüllt mich mit großer Demut. Ich hoffe, dass die Bewohner und Besucher der Stadt die Möglichkeit haben, die Installation zu besichtigen“, sagt Alexander Klingspor in einer Pressemitteilung der Galerie Mollbrink.
New York City Legend ist bis Ende Juni 2024 im Triangle Park am Union Square zu sehen. Mehr über die Skulptur erfahren Sie hier.
Weitere Neuigkeiten aus der Kunstwelt finden Sie im Barnebys Magazin!




