Drei Monate ist es her, dass wir Ihnen eine bevorstehende Versteigerung bei Schuler Auktionen ankündigen durften. Nun ist es wieder soweit und wir freuen uns, Ihnen erneut eine schöne Offerte präsentieren zu können, die die Experten des Zürcher Auktionshauses mit ihrem Kennerblick für das Besondere zusammengetragen haben und die das Vertrauen, das die zahlreichen Einlieferer in die Kompetenz des Auktionshaus setzen, widerspiegelt.
Die März-Auktionen von Schuler finden vom 18.-24. März statt und sind in Live- und Online-Auktionen aufgeteilt. Den Auftakt bilden am 18. und 19. März die Live-Auktionen, aus denen wir Ihnen im Folgenden sechs Highlights vorstellen möchten.
Der erste Auktionstag, der dekorativer Kunst, Einrichtung und Lifestyle gewidmet ist, startet um 15 Uhr mit der Kategorie „Teppiche, Flachgewebe, Textilien“, in der ein um 1920 in Südpersien geknüpfter Kirman mit Landschafts-Szenerie besonders hervorzuheben ist. In den anschließend angebotenen Kategorien „Tischkultur“ und „Silber“ begeistern das Gläserservice Trianon Or von St. Louis sowie ein kleiner Augsburger Akelei-Pokal und eine Argyle-Kanne, die 1785 in London angefertigt wurde.

Mit einem Tintengeschirr aus Silber kommt eine weitere Augsburger Arbeit unter den Hammer, jedoch in der Kategorie „Miniaturen, Objets de Vertu“, die mit dieser außergewöhnlichen Nähschatulle ein weitere Highlight der Auktion im Angebot hat. Gefertigt um 1840 aus Nussbaum in Form eines Pianos, beinhaltet die bezaubernde Arbeit nicht nur Nähutensilien aus Silber, Perlmutt und Glas, sondern auch ein Zylinder-Musikwerk.

Während im Bereich „Jugendstil, Art Déco“ Glasarbeiten von Gallé und Daum Frères begeistern, darf in der Kategorie „Kunsthandwerk“ auf außergewöhnliche Spitzenbilder des 18. Jahrhunderts mitgeboten werden. Sie sind Teil der Sammlung Elisabeth Sprüngli-Halter, Zürich, aus der Schuler bereits in der Vergangenheit Stücke versteigern durfte.
Auf „Antiken“ folgen „Historische Waffen“, zu deren Highlights ein Berner Läuferspieß des 16./18. Jahrhunderts sowie ein französischer Offizierssäbel aus dem 19. Jahrhundert zählen. Die Kategorie „Möbel und Einrichtung“ wird angeführt von einem Schreibtisch mit Tabernakelaufsatz, der im 18. Jahrhundert in Graubünden ausgeführt wurde und einst im dortigen Schloss Rhäzüns seinen Platz hatte.

Den Abschluss des ersten Auktionstages bildet die Kategorie „Vintage Design und Klassiker“. Sowohl um Vintage Design, als auch um einen Klassiker handelt es sich bei Alvar Aaltos Sessel Paimio, den der finnische Architekt und Designer 1931 für das von ihm geplante Sanatorium in Paimio entworfen hat.
Der zweite Tag der Live-Auktionen am 19. März konzentriert sich auf Kunst und Luxus. In diesem Sinne starten die Versteigerungen um 17 Uhr mit Werken internationaler Künstler.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf Werken Alter Meister, darunter eine südniederländische Kreuzabnahme aus dem frühen 16. Jahrhundert, das Gemälde Dives und Lazarus, das um 1545 von Bonifazio Veronese und dessen Werkstatt ausgeführt wurde, sowie zwei Tafeln eines kleinen Retabels von Lucas Cranach d. Ä. und Werkstatt, die sich einst in Habsburger Besitz befanden.

Als weiteres Highlight der Auktion ist hier das Los mit der Nummer 1002 zu nennen, das drei auf Holz gemalte Kompostionen umfasst, die einst die Flügel eines Altarbildes bildeten. Dargestellt sind die Verhaftung Christi, Pfingsten sowie das Abendmahl. Letzteres bestand einst aus zwei Teilen, die zu einem späteren Zeitpunkt zusammengefügt wurden. Bei den Gemälden handelt es sich um Arbeiten des flämischen Renaissancemalers Adriaen van Overbeke, der einst von Max J. Friedländer, dem großen Kenner der Altniederländischen Malerei, mit dem Notnamen Meister der Antwerpener Kreuzigung bezeichnet worden war. In der jüngeren Forschung wird dieser Meister jedoch als van Overbeke identifiziert.

Auf Kunst aus der Schweiz folgt die Kategorie „Schmuck“, die die kleine aber feine Sammlung eines Hanauer Goldschmieds umfasst. Diese besteht aus sechs Unikaten, darunter dieses Weißgold-Armband von Otto Klein, dessen vier Stabglieder aus Bergkristall blau emailliert und mit Brillanten besetzt sind. Die Otto Klein & Co. GmbH wurde 1909 in Hanau gegründet und erarbeitete sich schnell einen ausgezeichneten Ruf mit ihrer hervorragenden Handwerkskunst, die auf den Weltausstellungen in Paris und Brüssel mit Preisen belohnt wurde.

Nach der Kategorie „Armband- und Taschenuhren“, in der unter anderem eine Pariser Silber-Spindeluhr von ca. 1730 hervorsticht, bilden „Accessoires de mode“ schließlich den Abschluss der Live-Auktionen. Als ein besonderes begehrenswertes Accessoire ist hier eine Kelly Bag von Hermès zu nennen, deren luxuriöses Straußenleder einen schönen tiefen Blauton aufweist, der durch die vergoldete Hardware besonders edel wirkt.
Ergänzt werden die Live-Auktionen am 20., 23. und 24. März jeweils ab 10 Uhr mit nicht minder abwechslungsreich bestückten Online-Auktionen, die obendrein Asiatica sowie Wein, Whisky und Spirituosen umfassen.
Die März-Auktionen von Schuler finden im Auktionshaus, Seestraße 341, in Zürich statt. Die Ausstellung ist dort vom 12.-16. März geöffnet.



