Am 10. Dezember um 10 Uhr Ortszeit präsentierte Sotheby’s New York die hervorragend bestückte Auktion „Important Design, Featuring Works from the Schlumberger Collection“, die neben Kreationen von Designern wie Jean Prouvé, Émile-Jacques Ruhlmann, Charlotte Perriand und Mattia Bonetti auch mehrere Arbeiten von Claude und François-Xavier Lalanne umfasste.
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Angeführt wurde die Offerte von einem einzigartigen Objekt, der Hippopotame Bar, die François-Xavier Lalanne 1976 gemeinsam mit seiner Frau Claude für die französische Öl-Erbin und Kunstmäzenin Anne Schlumberger angefertigt hatte. Schlumberger war eine frühe Förderin des kreativen Ehepaares, das sich für die fantasievolle und dennoch voll funktionsfähige Bar wie so oft von der Natur hatte inspirieren lassen. Die Nilpferd-Bar stellt in ihrer Ausführung aus Kupfer nicht nur ein Unikat dar, sondern diente auch als Prototyp für nachfolgende Arbeiten ähnlicher Natur.
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So viel Einzigartigkeit und die interessante Provenienz sind natürlich nicht billig: Geschätzt auf 7-10 Millionen US-Dollar, ließen sieben hartnäckige Bieter den Preis in einem fast eine halbe Stunde andauernden Bieterkrieg in die Höhe schnellen. 31,4 Millionen US-Dollar (inkl. Aufgeld) musste der siegreiche Bieter schließlich auf den Tisch legen, was nicht nur einen neuen Rekord für François-Xavier Lalanne bedeutete, sondern für ein Designerobjekt insgesamt.
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Die Preise für die außergewöhnlichen Kreationen von Claude und François-Xavier Lalanne sind in den vergangenen Jahre auf dem Auktionsmarkt geradezu durch die Decke gegangen. So sind die aktuell zehn höchsten Ergebnisse allesamt seit 2022 erzielt worden. Darunter auch der nun ehemalige Rekordhalter, der Rhinocrétaire I von 1964, der 2023 bei Christie’s Paris für 18,3 Millionen Euro verkauft worden war.
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