In seiner kommenden Auktion am 29. Mai präsentiert Rivertown 230 Lose mit asiatischen Antiquitäten von der Shang-Dynastie bis zum 20. Jahrhundert. Die aus bedeutenden Sammlungen stammenden Objekte umfassen Porzellan, Keramik, Jade, Bronze und Malerei. Da alle Lose ohne Mindestpreis zum Aufruf kommen, ist diese Auktion eine wahre Schatztruhe für Freunde und Sammler asiatischer Kunst.

Dieser große vergoldete Buddha aus Bronze datiert ins 14. Jahrhundert. Die Figur gelangte durch Mr. Robin George in die Familie des Einlieferers. George hatte in Australien eine Ausbildung zum Rechtsanwalt durchlaufen, bevor er im späten 19. Jahrhundert nach England ging. Dort trat er als Offizier in die Armee ein und wurde in Indien stationiert. Während des Boxeraufstandes ging es für ihn weiter Richtung Osten. Zurück in Indien lernte er auf einem Schiff mit Ziel Kalkutta eine englische Lady kennen, die er 1900/02 heiratete. Beide starben in den 1940er Jahren. Die Bronzefigur war eines der Objekte, die George nach dem Boxeraufstand nach Indien und später nach England begleiteten. In direkter Linie wurde sie an den jetzigen Einlieferer vererbt und ist seit 1900 zum ersten Mal auf dem Markt. Ein beiliegendes Foto zeigt die Figur in Georges Haus in den 1930er Jahren.

Ebenfalls Teil der Sammlung von Robin George war dieses Paar versilberter und vergoldeter Bronze-Arhats aus dem 15. Jahrhundert. Im Buddhismus werden jene als Arhat bezeichnet, die die Erleuchtung (oder Nirwana) erreicht haben, jedoch nicht zum Buddha geworden sind.

Diese Drachenvase stammt aus der Kangxi-Periode und befand sich einst im Besitz von Marshall Coyne, einem bekannten Hotelier aus Washington, D.C., der mit Präsident Richard Nixon nach China gereist war. Die Vase wurde auf der China House Gallery Exhibition in New York ausgestellt.

Auch diese famille rose-Flasche der Qianlong-Periode stammt aus der Coyne-Sammlung. Jene Epoche (1735-96) stellte den Höhepunkt des famille rose-Dekors dar, mit den kunstvollsten und detailliertesten Motiven auf emailliertem Porzellan.

Zu Zeiten der Song-Dynastie wurde dieser Teller mit abstraktem Design in Purpurrot in den Brennöfen von Junyao angefertigt. Ebenfalls aus der Song-Dynastie stammt ein dreifüßiger Teller aus dem Ofen von Geyao.

Diese vergoldete Bronzefigur des Buddha aus der Ming-Dynastie stammt aus der Sammlung von Robert (1883-1979) und Gloria Edwards (1886-1960).

Robert kam 1910 nach Shanghai, wo er für Jardine, Matheson & Co arbeitete. 1917 heiratete er Gloria Byrne, die diejenige mit dem besonderen Interesse für chinesische Antiquitäten war. Das Paar blieb bis 1938/39 in China und kehrte dann ins Vereinigte Königreich zurück.

Die Edwards-Sammlung umfasste auch diesen großen vergoldeten Bronze-Buddha der Yuan-Dynastie sowie dieses Paar vergoldeter Vajrapani-Bronzen der Qing-Dynastie. Vajrapani ist einer der acht großen Bodhisattva und Beschützer des Buddha.

Sie sehen also, diese Auktion am 29. Mai dürfen Sie auf keinen Fall verpassen.


