Mit Startpreisen zwischen 100 USD und 20.000 USD präsentiert die kommende Auktion von Nazmiyal Auctions am 21. Januar eine attraktive Auswahl an dekorativen Teppichen aus Persien, Indien, China, der Türkei und weiteren Ländern und Regionen.

Die Highlights reichen von antiken Teppichen aus Turkestan und Persien bis hin zu schönen Stücken vom Balkan und aus dem Kaukasus sowie Arbeiten des 20. Jahrhunderts aus Schweden und Marokko.
Einige dieser Highlights möchten wir Ihnen nun vorstellen.
Zunächst ist da ein bezaubernder kaukasischer Kuba zu nennen, der hier Pate für viele weitere exzellente Arbeiten aus der Region stehen soll, darunter ein außergewöhnlicher Soumakh.

Antike Kuba- oder Quba-Teppiche stammen aus dem Gebiet des heutigen Aserbaidschan und bestechen mit ihren reichen Farben, geheimnisvollen kaukasischen Symbolen und dekorativen Elementen wie Blüten und Medaillons.

Angeführt wird die Offerte von ihrem ältesten Los, ein 2,67 x 4,95 m messender Teppich, der im 16. Jahrhundert im ägyptischen Kairo ausgeführt wurde und der mit den für die Region typischen geometrischen Mustern besticht, die häufig Sterne oder Oktogone bilden. Auch ein außergewöhnlicher Seidenteppich mit Metallfadenstickerei, der im 19. Jahrhundert vermutlich in Usbekistan angefertigt wurde, darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Ebenfalls hervorzuheben sind ein Sarouk Farahan mit elfenbeinfarbenem Grund und ein Heriz mit schönen Medaillons sowie ein eleganter Halavi Bidjar-Teppich, der bereits im Jahr 2001 im Zuge der Davide Halevim-Auktion bei Christie's versteigert worden war. Auch ein signierter Petag Tabriz mit kühnen Motiven sowie ein klassischer Tabriz mit "portugiesischem" Dekor" sind Teil der Offerte.
Türkische Uşaks, persische Sarouks und indische Agras sind unter den gleichermaßen großen als auch dekorativen Teppichen zu finden, mit denen jeder Raum sofort ein völlig neues Flair erhält.

Ebenfalls vertreten ist eine Auswahl von Teppichen aus China und Hotan, unter denen vor allem ein Exemplar mit Tiermotiven, darunter Enten, Pferde und Schmetterlinge, hervorgehoben werden muss.

Eigentlich immer passend sind die von Berbern angefertigten marokkanischen Teppiche, wie der Beni Ourain, der auch bei modernen Architekten und Designern wie Le Corbusier sehr beliebt war.

Unter den schwedischen Kelims muss vor allem der Teppich Salerno Bla von Schwedens Top-Textildesignerin Barbro Nilsson hervorgehoben werden. Doch auch ein grafischer Navajo-Teppich sowie ein französisches Savonnerie-Modell werden gewiss auf das Interesse der Bieter stoßen.
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