Wenn es um James Bond geht, ist die Ikonographie beinahe so wichtig wie die Figur selbst. Denn was wäre 007 ohne seinen Martini (geschüttelt, nicht gerührt), einen schnittigen Aston Martin, einen gut sitzenden Smoking oder eben seine Pistole?

James Bonds erste Pistole, die ihn auf der Leinwand begleitete, war eine Walther PP, verwendet von Sean Connery in James Bond – 007 jagt Dr. No (1962). In den James-Bond-Romanen stattete Autor James Fleming den Geheimagenten allerdings mit dem Nachfolgemodell, der Walther PPK, aus.
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Auch wenn M, der von Bernard Lee dargestellte Leiter des MI6, Bonds Waffe im Film als Walther PPK bezeichnet, handelte es sich bei der tatsächlich verwendeten Pistole um eine Walther PP .380 ACP, die über einen längeren Lauf verfügt, als ihr Nachfolgemodell. James-Bond-Fans ist das natürlich egal und so wurde auf eine der beiden Walther PPs aus Dr. No, die am 3. Dezember bei Julien's Auctions in Beverly Hills versteigert wurde, kräftig mitgeboten. Erzielt wurden schließlich 256.000 USD (ca. 211.000 Euro), eine Summe, die den Schätzpreis von 150.000-200.000 USD deutlich hinter sich ließ.

"Sehr betrübt vernahmen wir die Nachricht vom Tod Sir Sean Connerys, während wir uns darauf vorbereiteten, unsere Auktionsofferte zu veröffentlichen", erklärte Martin Nolan, Executive Director bei Julien's Auctions. Connery verstarb am 31. Oktober im Alter von 90 Jahren auf den Bahamas. "Die Silhouette von 007 mit dieser Pistole in der Hand könnte zu einem der ikonischsten Motive des James-Bond-Franchise und eines der emblematischsten der gesamten Popkultur werden."
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Die Pistole wurde vom originalen Filmausstatter, BAPTY im Vereinigten Königreich, der bis zur BAPTY-Auktion im Jahr 2006 im Besitz der Walther PP war, identifiziert. Bei Julien's wurde die Waffe nun vom damaligen Käufer angeboten.

Weitere Highlights der Auktion am 3. Dezember waren Tom Cruise' Helm, den er als Pete "Maverick" Mitchell in Top Gun trug (108.800 USD [ca. 90.000 Euro]), Bruce Willis' Katana-Schwert aus Pulp Fiction (35.200 USD [ca. 29.000 Euro]), sowie ein Blatt des persönlichen Briefpapiers von Arthur Miller, auf dem Marilyn Monroe eigenhändig ein Gedicht niedergeschrieben hatte (16.000 USD [ca. 13.000 Euro]).
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