Lotte Laserstein, Peder Severin Krøyer und Pierre-Auguste Renoir waren einige der Stars, deren Werke letzten Donnerstag in den Räumlichkeiten der Arsenalsgatan 2 in Stockholm präsentiert wurden. Am zweiten Tag der Live-Auktion von Bukowskis "Important Winter Sale" gab es sensationelle Endpreise, darunter einen neuen Weltrekord.
Im Jahr 1912 befand sich John Bauer auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er malte unter anderem ein Fresko mit der Darstellung von Vill Vallareman, das über dem Kamin in der Villa des Verlegers Erik Åkerlund in Stocksund hing, die Illustration Nej, sicken liten puttefnasker! ropade trollet sowie eines seiner berühmtesten und bedeutendsten Werke – Sagoflickan.

Für das 136 x 140 Zentimeter große Ölgemälde ließ sich Bauer von seiner Frau Ester, aber auch von den Marienfiguren der italienischen Renaissance inspirieren.
Bauers Kunst war geprägt von einer Faszination für die Geheimnisse der Natur und des Volksglaubens, inspiriert von seiner Kindheit in den Wäldern Smålands. Nach einer Italienreise 1908/09 entwickelte er seinen Stil weiter und vermischte nordische und südländische Einflüsse, um seiner Märchenwelt eine idealisiertere Form zu verleihen.
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Sagoflickan wurde auf mehreren internationalen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in Stockholm und San Francisco und erhielt viel Lob von den Kritikern. 1918 wurde es verkauft und befindet sich seitdem in Privatbesitz. Dennoch war es später in einer Gedenkausstellung zu sehen, nachdem John Bauer 1918 bei einem Bootsunfall tragischerweise ums Leben gekommen war.
Am 12. Dezember 2024 wurde Sagoflickan bei Bukowskis für 8,75 Millionen SEK (ca. 759.000 Euro) verkauft, was einen neuen Auktionsrekord für den Künstler bedeutete. Der bisherige Rekord war erst im Sommer 2023 aufgestellt worden, als Ännu sitter Tuvstarr kvar och ser undrande ner i vattnet bei Uppsala Auktionskammare für 6,75 Millionen SEK einen neuen Besitzer fand.
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