In der Königsklasse geht es nicht darum, auf Höhe der Mode, sondern der Mode voraus zu sein. Das ist das Erfolgsgeheimnis der großen Marken, zu denen auch Ole Lynggaard gehört – ein Familienunternehmen, dass leise auf die Weltbühne geschlichen ist, um dort nun sein Publikum zu verzaubern.

Der dänische Designer Ole Lynggaard gründete sein Unternehmen 1963 in Kopenhagen, nachdem er in den 1950er Jahren die Welt bereist und sich an den Stationen Deutschland, China, New York, den Philippinen und Paris mit den unterschiedlichsten Herangehensweisen der Schmuckherstellung vertraut gemacht hatte.
Dank seiner schnellen Auffassungsgabe ist es ihm möglich, das Gelernte in eigenen Kreationen umzusetzen, wodurch der junge Juwelier schnell die Aufmerksamkeit des königlich-dänischen Hofes auf sich zu ziehen, dessen offizieller Lieferant er später wird.
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Ein wichtiger Faktor für Lynggaards Erfolg ist die Leidenschaft, die ihn antreibt. Eine Leidenschaft für das Zeichnen und Malen der skandinavischen Landschaft, die ihn für seine Entwürfe inspiriert. Der Schmuck aus satiniertem Gold erobert die Herzen der skandinavischen Frauen, die die Leibe zum Detail und die zeitlose Eleganz der Kreationen eines Unternehmens entdecken, in dem jeder Aspekt der Produktion in Familienhand liegt.
1980 trat Ole Lynggaards Tochter Charlotte dem Unternehmen bei, 1994 folgte sein Sohn Sören, der seitdem die Position des CEO inne hat. Charlotte, die die Kreativität ihres Vaters geerbt hat, ist die künstlerische Leiterin der Marke, die den Entwürfen ihren modernen, weiblichen und bisweilen „coolen“ Touch verleiht.

Ziel von Ole Lynggaard ist es nicht, ausschließlich eine wohlhabende Klientel zu bedienen, sondern ebenfalls Schmuck zu erschwinglichen Preisen anzubieten.
So ist das Armband Tanga bereits für 185 Euro zu haben, während man für anderen Kreationen 25.000 Euro hinblättern muss. Egal in welcher Preisstufe, jeder Entwurf wird mit der selben Liebe zum Detail behandelt, der die Poesie der Farben und die Inspiration durch die Natur widerspiegelt und die DNA des Hauses verkörpert. Auch kommen bestimmte Lieblingsmaterialien wie Mondstein, rosa Quarz, Koralle und Gold immer zum Einsatz.
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Kommerziell machte die Marke zu Beginn des 3. Jahrtausends seine beste Entwicklung durch. Die größte Goldschmiedewerkstatt Nordeuropas hat in den letzten Jahren eine Reihe von Bestsellern hervorgebracht, darunter die Ringe Lotus und Snake, die den Schätzen Ägyptens, wo Ole Lynggaard einen Teil seiner Jugend verbracht hat, Tribut zollen.

Die jüngste Neuinterpretation seines klassischen Elefanten-Anhängers in Gelbgold und Diamanten sowie die Kollektionen Leaves und Nature sind weltweit erfolgreich und zogen eine jährliche Umsatzsteigung von 10% nach sich.

Auch was die Imagepflege betrifft hat sich die Marke neue Maßstäbe gesetzt, als sie 2014 und 2015 mit dem ehemaligen Topmodel Helena Christensen zusammenarbeitete. Mit Christensen als Gesicht der Marke erfolgte endlich der Durchbruch in Australien und in einigen europäischen Ländern, darunter Frankreich, in denen die Marke bis dahin nur marginal vertreten gewesen war.
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Heute ist die Marke Ole Lynggaard in 25 Ländern präsent und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter, darunter 40 Goldschmiede, die hauptsächlich in den Werkstätten in dem nördlich von Kopenhagen gelegenen Hellerup, aber auch in Thailand anzutreffen sind, wohin ein Teil der Produktion ausgelagert wurde. Die familiäre Atmosphäre, die im Unternehmen herrscht, wird durch die Tatsache unterstrichen, dass einige Mitarbeiter dort bereits seit 40 Jahren arbeiten – stets unter Beobachtung von Ole Lynggaard, der auch im Alter von über 80 Jahren die Geschicke seiner Schöpfung aufmerksam verfolgt.
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