Seit Jahrhunderten wird Schmuck als tragbare Kunst und Beispiel für außerordentliche Handwerkskunst betrachtet, die für Qualität und Schönheit Pate steht. Im Laufe der Zeit konnten sich einige Juweliere besonders etablieren und sind heute international gesucht und begehrt - vom Mailänder Juwelier Buccellati, der sich von der Renaissance inspirieren lässt, bis hinzu Ikonen wie Cartier oder Tiffany.
Und hier sind sie nun, die neun Juweliermarken, nach denen bei Barnebys am häufigsten gesucht wird.
9. Buccellati

Gegründet 1919 von Mario Buccellati in Italien, steht die Marke Buccellati für aufwändige Ringe, reich verzierte Armreifen, feine Silberwaren und anspruchsvolle Handwerkskunst. Inspiriert sind die Schmuckstücke von den architektonischen Strukturen der Gotik und der Renaissance, den Feinheiten venezianischer Spitze sowie Flora und Fauna. Das Unternehmen wird noch immer von den Nachfahren Mario Buccellatis geführt, die dessen ursprüngliche Vision am Leben halten.
8. Ole Lynggaard

Der dänische Juwelier Ole Lynggaard is bekannt für seine delikaten Schmuckkreationen, für die er sich auf seinen weltweiten Reisen von der exotischen Tier- und Pflanzenwelt inspirieren lässt. Mittlerweile arbeitet seine Tochter Charlotte an seiner Seite und erschafft mit ihm feine Gold- und Silberstücke, wie Bettelarmbänder, animalische Anhänger oder mit Edelsteinen besetzte Ringe, die alle Innovation mit qualitativ hochwertiger Handwerkskunst vereinen.
7. Georg Jensen

Im späten 19. Jahrhundert ging der erst 14-jährige Georg Jensen bei einem Kopenhagener Goldschmied in die Lehre. Schon bald gründete er seine eigene Werkstatt in der dänischen Hauptstadt, in der er vom Jugendstil inspirierte Stücke schuf. 1972 wurde die Firma vom dänischen Porzellanhersteller Royal Copenhagen übernommen. Heute umfasst die Schmucklinie von Georg Jensen Ringe, Armreifen und Halsketten. Beliebte Serien sind die Dew Drop-Kollektion, die zeitlose Infinity-Kollektion sowie die skulpturale Moonlight Grapes-Kollektion.
6. Hermès

Zunächst spezialisiert auf Lederwaren für den Reitsport, entwickelte sich die im 19. Jahrhundert gegründete Marke Hermès zu einem internationalen Player in Sachen Mode und Luxus. Während sich vor allem die ikonischen Handtaschen, Halstücher und Wohnaccessoires großer Beliebtheit erfreuen, konnten die aufwändig emaillierten Armreifen und Uhren den guten Ruf der Marke in der Schmuckbranche etablieren.
5. Bulgari

Die Ursprünge der beliebtesten Schmuckmarke Italiens gehen auf das Geschäft eines Silberschmieds in Griechenland zurück. 1884 expandierte dessen Gründer Sotirios Voulgaris mit der ersten Bulgari-Niederlassung in Rom. Voulgaris erste Arbeiten waren silberne Stücke, die die Ornamente islamischer und byzantinischer Designs aufgriffen, später wandte man sich den Formen des Art déco zu. Zur Ikone der Marke wurde die in den späten 1940er Jahren eingeführte Serpenti-Kollektion mit ihren Armreifen, Manschetten und Uhren in Gestalt einer Schlange.
4. Fabergé

Auch wenn der Name Fabergé heute ein Synonym für die einzigartigen Ostereier der russischen Zarenfamilie ist, war das Unternehmen 1837 vom deutsch-französischstämmigen Gustav Fabergé gegründet worden, um die russische Aristokratie mit Schmuck im französischen Stil zu versorgen. Sein Sohn Peter Carl Fabergé begann, traditionelle russische Formen in die Kreationen mit einfließen zu lassen. 1885 wurde Fabergé offizieller Hofjuwelier des Kaiserlichen Hauses. Mit der Revolution verließen auch die Fabergés Russland. Die Rechte am klangvollen Namen wurden später an anderer Unternehmen verkauft, die die Tradition weiterführten.
3. Van Cleef & Arpels

Van Cleef & Arpels wurde 1896 in Paris gegründet, um die dortige Elite mit verschwenderischen Schmuckstücken zu erfreuen. Rund siebzig Jahre später erschien mit der Alhambra-Kollektion das ikonischtste Design der Marke, in dessen Mittelpunkt ein vierblättriges Kleeblatt steht. Der Name stammt von dem maurischen Palast im spanischen Granada. 1966 erhielt Van Cleef & Arpels den Auftrag, die Krone der persischen Kaiserin Farah Pahlavi zu kreieren, ein Prozess, der beinahe ein Jahr und mehr als 1500 Edelsteine in Anspruch nahm.
2. Tiffany & Co.

Charles Lewis Tiffany, der Tiffany & Co. 1837 gründete, wurde als "König der Diamanten" bezeichnet. Diese Reputation verdankte er seinem Gespür für lohnenswerte Einkäufe, bestens bewiesen durch den Kauf einiger Stücke des französischen Kronschatzes, die der Louvre 1887 versteigerte. Neben dem ultimativen Verlobungsring haben sich die Schachteln, in die bei Tiffany & Co. sowohl verschwenderische Kreationen als auch erschwinglichere Gold- und Silberstücke verpackt werden, zur Markenikone gemausert. Zu verdanken haben sie dies ihrem robin egg blue ("Rotkehlchen-Ei-Blau") genannten, ganz speziellen Farbton.
1. Cartier

Was Tiffany sein Blau ist, ist Cartier sein Rot. In den so gefärbten Schachteln und Etuis verbergen sich ikonische Designs wie der Love-Armreif, der Infinity-Ring oder die Toussaint-Diamantenhalskette. Diese perfekte Mischung aus französischer Eleganz und Schweizer Können geht auf die Gründung von Louis-François Cartier zurück, der 1847 die Pariser Werkstatt seines Lehrmeisters übernahm. Eine gute Dekade später konnte Kaiserin Eugénie den Kreationen des Hauses nicht widerstehen, man begann sich in der High Society zu etablieren und zog Ende des 19. Jahrhunderts in die elegante Rue de la Paix um. Der Platz an der Spitze hat sich Cartier seitdem erhalten und schmückt mit seinen Kreationen regelmäßig gekrönte Häupter und Hollywood-Stars.




