Zum 25. Mal jährte sich gestern der Todestag von Diana, Princess of Wales, die am 31. August 1997 bei einem tragischen Autounfall in Paris ums Leben kam. Am 26. August dieses Jahres präsentierte das englische Auktionshaus Silverstone Auctions eine Classic-Cars-Auktion, deren Hauptattraktion ein Ford Escort RS Turbo S1 war, der 1985 von der Mutter von Prinz William und Prinz Harry bestellt worden war und ihr drei Jahre lang als fahrbarer Untersatz diente.
Tatsächlich war es bereits der dritte Ford Escort, den Diana besaß. Den ersten hatte sie im Mai 1981 von ihrem damaligen Verlobten Prinz Charles geschenkt bekommen, später für sie ein rotes Cabrio, der jedoch wegen seines instabilen Dachs von der Security, die stets einen Sicherheitsbeamten auf Dianas Beifahrersitz platzierte, als ungeeignet betrachtet wurde.
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Diana entschied sich für einen Escort Turbo RS, den es eigentlich nur mit weißer Lackierung gab. Die PR-Abteilung von Ford initiierte die Umlackierung in Schwarz, sodass der Wagen der Prinzessin von Wales der einzige RS Turbo der Series 1 in dieser Farbe ist. Dieser Umstand dürfte neben der besonderen Provenienz dafür gesorgt haben, dass das Auto schließlich für 722.500 GBP (ca. 835.000 Euro) inkl. Aufgeld an einen Bieter aus Cheshire verkauft werden konnte – ein Rekord für einen Ford Escort.

Zum Vergleich: Der Ford Escort Mk 3 Ghia, den die damalige Lady Diana Spencer 1981 von Prinz Charles geschenkt bekommen hatte, konnte 2021 bei seiner Versteigerung nur 52.000 GBP (ca. 60.100 Euro) erzielen, und das Audi Cabrio, welches sie eineinhalb Jahre nach der offiziellen Ehetrennung für wenige Monate im Jahr 1994 fuhr, erzielte 2017 58.000 GBP und wurde bei seiner nächsten Versteigerung im Jahr 2020 sogar gar nicht verkauft.
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Prinzessin Diana besaß im Laufe ihres Lebens die unterschiedlichsten Autos. Neben dem Audi Cabrio und den drei Ford Escorts waren es beispielsweise ein Ford Sierra Cosworth, ein Jaguar XJ-SC V12 sowie ein Mercedes-Benz SL 500, der sich heute im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart befindet.
„Das Ergebnis für diesen Wagen beweist zweifellos, dass Präsenzauktionen, die von Online- und Telefonbietern unterstützt werden, immer noch der beste Weg sind, ein Auto zu verkaufen“, sagte Arwel Richards, Experte für Classic Cars bei Silverstone Auctions. „Der Verkauf eines Autos auf einer Auktion ist eine der wenigen Transaktionen heutzutage, die ausschließlich auf Vertrauen basieren. Zudem erfordert es ein spezialisiertes Auktionshaus mit einem Team von Experten, einem erstklassigen Online-Support und einer Datenbank von Käufern, die eine persönliche Note zu schätzen wissen. Das außergewöhnliche Ergebnis ist vergleichbar mit den Preisen großer Kunstwerke, zeigt aber, dass ein Auto eine emotionale Verbindung herstellen kann, die Autoliebhaber aller Art verbindet. Der Verkaufspreis des Escort war wohl in jeder Kneipe des Landes Gesprächsthema."
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