Beinahe einen Monat ist es her, doch noch immer fehlen von den Skulpturen und Kunstwerken, die aus der bekannten Tomasso Gallery gestohlen wurden, jede Spur. In der Nacht vom 21. auf den 22. September 2021 entwendeten Diebe zehn wertvolle (und leicht wiedererkennbare) Kunstwerke aus der im Londoner Stadtteil St James gelegenen Galerie. Die Polizei bittet jeden, der im Kunsthandel tätig ist, die Augen offen zu halten.
Die gestohlenen Skulpturen umfassen eine römische Marmorbüste, die vermutlich Sophokles darstellt (2. Jahrhundert), einen Christus am Kreuz von Ferdinando Tacca (1619-1686), eine nach antikem Vorbild geschaffene Darstellung eines Sterbenden Galliers des Chiechanowiecki-Meisters aus dem 17. Jahrhundert sowie ein französisches Paar Bronzen aus dem 18. Jahrhundert, die die Jägerin Atalante und den Königssohn Meleagros aus der griechischen Mythologie darstellen.
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„Unser Anliegen ist es, unsere Kollegen auf die Sicherheit in ihren Galerien aufmerksam zu machen und sie um ihre Aufmerksamkeit hinsichtlich der gestohlen Kunstwerke zu ersuchen“, sagte ein Sprecher der Galerie, die eng mit den ermittelnden Behörden zusammenarbeitet, gegenüber der Antiques Trade Gazette.
Gegründet im Jahr 1993 von den Brüdern Dino und Raffaello Tomasso in Leeds, ist die Tomasso Gallery auf Skulpturen, Gemälde Alter Meister und antike Kunst spezialisiert. Internationales Ansehen genießt sie zudem auf dem Gebiet der renaissancezeitlichen Bronzen. Die Dependance in London existiert seit 2010.
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