Werfen Sie mit uns einen Blick auf die besten Preise, die das Stuttgarter Auktionshaus Eppli in seinen gewohnt abwechslungsreichen Auktionen im Dezember erzielen konnte.

Gleich in der ersten Auktion des Monats am 4. Dezember konnte Eppli für ein Los eine atemberaubende Preissteigerung verzeichnen. In der Auktion, bei der Schmuck und Uhren im Mittelpunkt standen, kam ein Konvolut mit 15 Armreifen aus 22K Gelbgold zum Aufruf – ohne Limitpreis. Voraussetzung für eine erfolgreiche Versteigerung war allerdings das Erreichen des Mindestpreises, was bei einem Zuschlagspreis von 12.000 Euro gelang.

Natürlich konnten sich die Armbanduhren begehrter Marken, die Teil der Offerte waren, über ein reges Interesse freuen. Diese „Calatrava Weltzeit“-Armbanduhr mit Weißgold-Gehäuse und Automatik-Werk von Patek Philippe wurde mit einem Startpreis von 20.000 Euro angeboten und fand einen Käufer, der den Zuschlag bei 27.000 Euro erhielt.

Ihren Startpreis verdoppeln konnte diese gelbgoldene 1815 „Kleine Sekunde“ von A. Lange & Söhne, die für 14.000 Euro den Besitzer wechselte.

Eine Punktlandung legte hingegen diese sehr seltene Vintage-Armbanduhren für den Herrn von Vacheron Constantin hin. 12.000 Euro wurden für das gelbgoldene Modell von etwa 1958 gefordert, 12.000 Euro wurden dafür gezahlt.
Über sammelwürdige Stücke aus dem Bereich Mode und Accessoires durften sich interessierte Bieter am 11. Dezember bei Eppli im Königsbau freuen.

Um ein solches Sammlerstück handelte es sich bei diesem schwarzen Kugelschreiber mit silberfarbenen Details, den Cartier in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück auf den Markt brachte. 2.000 Euro wurden schließlich für die Rarität mit Ewigem Kalender und Quarz-Uhr bezahlt (Startpreis 950 Euro).

Auf Schwarz mit silberfarbener Hardware setzte Hermès in seiner diesjährigen Kollektion bei der Gestaltung dieser Clutch aus Epsom-Leder. Die „Kelly Classique To Go“, welche die perfekte Abendbegleitung für Fans der klassischen Kelly Bag darstellt, kam und ging für jeweils 4.500 Euro.
Auch die große Kunst- und Antiquitätenauktion, die Eppli am 18. Dezember in seiner Auktionshalle in Leinfelden-Echterdingen abhielt, konnte mit einigen enormen Preissteigerungen begeistern.

Zunächst muss hier auf zwei Arbeiten eines Künstlers aus dem Umkreis des italienischen Renaissancemalers Giannicola di Paolo (ca. 1460–1544) hingewiesen werden. Giannicola di Paolos Werk war von Raffael beeinflusst, der wie er selbst ein Schüler von Pietro Perugino war.

Bei Eppli kamen zwei auf Holz ausgeführte, dreiteilige Gemälde zum Aufruf, die einst Teil einer Predella (der flache Sockel auf einem Kirchenaltar, der den Altaraufsatz trägt) waren. Jeweils flankiert von zwei Grisaille-Bildern, zeigen die größeren zentralen Szenen zum einen den Märtyrer-Tod der Heiligen Agnes, zum anderen das Schneewunder des Papstes Liberius, das zum Bau der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom führte.
Beide Gemälde kamen mit einem Startpreis von jeweils 400 Euro zum Aufruf. Während die „Schneewunder-Tafel“ für 35.000 Euro versteigert wurde, erzielte die Tafel mit der Heiligen Agnes sogar 38.000 Euro.

Über eine nicht ganz so gewaltige, aber immer noch hervorzuhebende Preissteigerung durfte sich diese Tischleuchten freuen. Bestehend aus chinesischen Vierkantvasen mit Landschaftsmalerei und Schirmen aus pastellfarbener Seide, wurde das Paar für 7.000 Euro versteigert, nachdem es für nur 260 Euro zum Aufruf gekommen war.

Dass nicht nur Armband- sondern auch Taschenuhren über eine große Fangemeinde verfügen, konnte dieses bezaubernde Exemplar mit Figurenautomat aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts eindrucksvoll unter Beweis stellen. Angeboten für 550 Euro, war das schöne Stück einem Sammler schließlich 4.300 Euro wert – und das trotz mangelnder Funktionsfähigkeit!

Ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert stammt diese griechische Ikone, die mit einem Startpreis von 130 Euro zum Aufruf kam und für 1.600 Euro versteigert wurde. Dargestellt in Tempera auf teilvergoldetem Kreidegrund sind die thronende Gottesmutter mit dem Christusknaben und die Heilige Barbara.

Auch die im Anschluss an die Kunstauktion durchgeführte Versteigerung von Münzen, Briefmarken und Medaillen soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Hier kam ein „hochinteressantes schwergewichtiges Album“ für 1.100 Euro zum Aufruf, das knapp 250 Münzen enthält. Neben CSSR und Kanada (darunter Olympia 1976 in Montreal) umfasst es Prägungen aus Ägypten, Thailand, Mexiko und der Karibik, aber auch aus einigen europäischen Staaten. Die spannende Sammlung erzielte 3.000 Euro.
Sie möchten ein Kunstwerk, eine Luxusuhr oder eine exklusive Handtasche verkaufen und die Preissteigerungen haben Ihnen gefallen? Dann erfahren Sie hier mehr über die Verkaufsmöglichkeiten bei Eppli!
Wer nach einem besonderen Stück sucht, wird im aktuellen Angebot von Eppli auf jeden Fall fündig.

