Die Versteigerung von Jan Davidsz. de Heems Stillleben mit Blumen und Früchten auf einer Steinkonsole im Kölner Auktionshaus Lempertz war eines der Highlights des deutschen Auktionsfrühlings 2025. Grund dafür waren nicht nur die hohe Qualität und der herausragende Erhaltungszustand des Gemäldes aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sowie de Heems Reputation als Meister der Stilllebenmalerei, sondern vor allem die Tatsache, dass es sich um eine Wiederentdeckung handelte, die mehrere Generationen in Familienbesitz zugebracht hatte und bis dato in keiner schriftlichen Quelle verzeichnet worden war. Kurz vor der Versteigerung am 17. Mai 2025 wurde dieser Umstand korrigiert und das Stillleben vom niederländischen Experten Fred Meijer ins sein Werkverzeichnis de Heems aufgenommen.
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Eine solch spannende Entdeckung hat natürlich ihren Preis und Lempertz bot das Werk mit einem Schätzpreis in Höhe von 1.000.000-1.500.000 Euro an. Inklusive Aufgeld belief sich das Ergebnis schließlich auf 3.162.000 Euro. Gezahlt wurde diese Summe von einem Privatsammler, der sich jedoch bereits im Laufe des Jahres wieder davon trennte und an Adam Williams Fine Art Ltd. in New York weiterverkaufte. Doch auch dort verblieb das Gemälde nicht lange.
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Wie Lempertz am Mittwoch in einer Pressemitteilung berichtete, wurde Stillleben mit Blumen und Früchten auf einer Steinkonsole nun vom Getty Museum in Los Angeles erworben, das damit zum ersten Mal ein Werk von Jan Davidsz. de Heem in seine bedeutende Sammlung aufnehmen konnte – eine erfreuliche Entwicklung, bleibt das Meisterwerk dieses bedeutenden Malers des „Goldenen Zeitalters“ somit der Öffentlichkeit erhalten.



