An drei Tagen, genauer gesagt vom 5.-7. Dezember wird zum 127. Mal die traditionellste Kategorie im Wormser Auktionshaus versteigert: Spielzeug. Und das ist auch notwendig, denn insgesamt werden rund 3700 Lose mit Eisenbahnen, Modellautos, Puppenstuben, Blechspielzeug und mehr aufgerufen.
An vorderster Stelle mit dabei: eine über drei aufwendig gestaltete Platten reichende Eisenbahn-Modellbahnanlage, die von er Firma Noch für Märklin gebaut wurde. Der Aufbau der mit K-Gleisen (Spur H0) ausgestatteten Anlage und die elektrische Installation wurden von professioneller Seite vorgenommen.

Die Modellbahnanlage für vier unabhängig voneinander fahrende Züge verfügt über viele Zubehörteile wie eine elektrische Seilbahn, einen Kran, einen Bahnhof und eine automatische Bahnschranke.

Ähnlich detailverliebt ausgestattet ist ein weiteres Highlight der Offerte: Ein Kurzwarenladen aus den 1920er Jahren. Das hochdekorative Stück wurde in Holz ausgeführt und verfügt über Glasfenster, eine teilweise Tapezierung sowie eine reiche Ausstattung.

Jede Menge Vintage-Charme versprüht ein feuerroter Mini-Mercedes 280 SLM von ESH. Das 170 x 80 x 55 Zentimeter messende Gefährt aus den 1970er Jahren fährt vorwärts und rückwärts und verfügt über ein Hupe und verstellbare Kunstledersitze.

Der Klassiker unter dem nostalgischen Spielzeug ist natürlich die Eisenbahn. Und wenn man davon spricht, fällt bestimmt irgendwann der Name Märklin. Von dem beliebten Hersteller kommen die unterschiedlichsten Wagen und Zubehörteile zum Aufruf und natürlich auch Lokomotiven. Mit dem höchsten Schätzpreis geht dabei die nur 1932/33 hergestellte Spur 1-Schlepptenderlok CER 4021 an den Start.

Mehrfach in der Auktion vertreten sind auch die Präzisions-Eisenbahnmodelle von Micro-Feinmechanik M. Rauchenecker. Die Handarbeitsmodelle aus Messing erschienen jeweils in limitierten Auflagen.
Während die Spielzeugauktion am 5. Dezember um 16 Uhr beginnt, kommt bereits am Vormittag ab 10 Uhr die neue Kategorie des Wormser Auktionshaus zum Aufruf. Die rund 800 Lose der Auktion umfassen numismatische Schätze von der Antike bis zur Gegenwart und so manches gekröntes Haupt ist darunter zu finden.

Aus der Römischen Kaiserzeit stammt ein As, den das Konterfei des berühmt berüchtigten Kaiser Nero ziert. Die Münze wurde um 65, also gegen Ende von Neros turbulenter Herrschaft, geprägt. Für das "reifere" Alter Neros spricht auch seine Darstellung mit Vollbart. Nero wurde im Alter von nur 30 Jahren gestürzt und zum Selbstmord gezwungen.

Weit jüngeren Datums ist ein Rubel des russischen Zaren Peter I., auch genannt der Große. Die sehr schön erhaltene Münze zeigt den Zaren als Feldherrn sowie den russischen Doppeladler mit Krone, Zepter und Reichsapfel.

Sehr spannend ist ein wahrer numismatischer Schatz, der ebenfalls zum Aufruf kommen wird. Dabei handelt es sich um 1200 Münzen mit Fehlprägungen und Varianten der Bundesrepublik Deutschland sowie zehn 2-Rentenpfennig-Stücke der Weimarer Republik - alles ordentlich einsortiert in acht Ordnern.

Doch nicht nur Münzen werden in dieser Auktion angebot, auch Schmuck sowie Objekte aus Gold und Silber sind mit von der Partie. Perfekt, um an Weihnachten seine Gäste zu beeindrucken ist das Silberbesteck Edition Alt-Kopenhagen von Robbe & Berking. Das Besteck für 12 Personen besteht aus 145 Teilen und hat seine passende Kassette mit dabei.
Am 7. Dezember wird im Anschluss an den letzten Teil der Spielzeug-Auktion ab 13 Uhr die 60. Militaria-Auktion mit über 900 Losen statt.
Alle Auktionen finden im Wormser Auktionshaus in der Weinbrennerstraße 20 in Worms-Pfeddersheim statt. Die Ausstellung dazu kann dort noch bis zum 4. Dezember besucht werden.
Alle Lose könenn sie aber auch gleich hier entdecken!



