Cortrie Spezial Auktionen gehört weltweit zu den führenden Auktionshäusern für exquisiten Schmuck und ebensolche Uhren. Am 26. März kommen in dem Hamburger Traditionshaus ein weiteres Mal zahlreiche Uhrenraritäten zum Aufruf. Von den insgesamt 350 Losen stellen wir Ihnen sechs atemberaubenden Highlights vor.

Eine der wertvollsten Lose dieser Auktion ist sicherlich dieses einzigartige Observatoriums-Chronometer mit Tourbillon aus dem Jahr 1870. Das schlicht gehaltene Gehäuse wurde vermutlich um 1930 im Zuge einer Modernisierung der Uhr angefertigt und besteht aus 18 Karat Gold. Zugleich wurde das Werk auch mit neun Komplikationen ausgestattet. Der Staubdeckel ist mit Henri Mathey Peytieu signiert, was deutlich macht, dass es sich dabei nicht um einen Umbau, sondern tatsächlich nur um eine Modernisierung handelte.

Ganz und gar nicht schlicht präsentiert sich diese aufwendig gestaltete Taschenuhr, die um 1810 vermutlich für den chinesischen Markt angefertigt wurde. Das blau emaillierte Gehäuse ist über und über mit Orientperlen besetzt, die, von feinem Gold umrandet, ein florales Dekor bilden. Auch der Staubdeckel schimmert blau emailliert und bezaubert mit einer zarten Gravur. Das Exemplar von seltener Qualität wird den Uhrmachern Piguet & Meylan zugeschrieben, die im frühen 19. Jahrhundert mit besonders schönen und dekorativen Emaille-Taschenuhren von sich reden machten.

Die Maison Vacheron Constantin ist die älteste Uhrenmanufaktur der Welt. Hier wird besonderes Augenmerk auf die Kreation von hochwertigen sowie einzigartigen und wunderbar ästhetischen Uhren gelegt. Ein herrliches Beispiel für diese hohe Uhrmacherkunst ist der Chronograph, der nun bei Cortrie zum Aufruf kommt. Er entstand um 1946 und besticht durch seinen sehr schönen Erhaltungszustand und vor allem die gesuchte rotgoldene Ausführung.

In der Welt hochwertiger Uhren kommt man um einen Namen nicht herum: Breguet. Die Schweizer Uhrenmanufaktur bietet seit ungefähr 250 Jahren höchste Qualität verbunden mit edlem Design. Das zeigt sich auch in dieser absolut raren Frackuhr aus dem Hause Breguet, von der nur wenige Exemplare gebaut wurden. Das Gehäuse besteht aus 18 Karat Weißgold, das Ziffernblatt ist versilbert und versehen mit einem ewigen Kalender und einer Anzeige der Mondphasen. Interessant ist auch die Geschichte der Uhr, befand sie sich doch einst im Besitz des reichen indischen Großindustriellen Sir Dinshaw Petit.

Ebenfalls zum Aufruf kommt diese entzückende Uhr, die durch ihre ungewöhnliche Ausführung besticht. Sie ist in Form eines Käfers gestaltet, der seine Flügelchen ausklappen kann, um das Ziffernblatt zu offenbaren. Der naturgetreu und detailliert ausgearbeitete Körper des Insekts besteht aus 18 Karat Gold, die schillernden Flügel aus brauner Guilloche-Emaille und als Äuglein funkeln Rubine. Diese Formuhr entstand um 1870 in Genf und ist in einem so guten Erhaltungszustand wie man ihn nur selten bei Exemplaren dieser Art findet.

Eine absolute Rarität ist diese antike Halsuhr aus der Zeit der Renaissance. Auffallend ist nicht nur ihre Größe, sondern auch das achteckige, fein verzierte Gehäuse. Das Exemplar entstand wahrscheinlich zwischen 1580 und 1600 in Augsburg. Da die Platine mit MB gepunzt ist, kann vermutet werden, dass das seltene Schmuckstück der Werkstatt des hervorragenden Uhrmachers Matthäus Buschmann entstammt. Er war zu eben dieser Zeit in der Fuggerstadt tätig.
Die große Uhren-Auktion findet am 26. März zwischen 16.30 und 18.30 Uhr in der Süderstraße 282 in Hamburg statt. Die hochwertigen Raritäten können noch bis zum 25. März, jeweils zwischen 11 und 16 Uhr, besichtigt werden. Gerne können Sie Ihre Gebote bereits frühzeitig abgeben und auch telefonisches Bieten ist möglich.
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