Am 14. Mai kommen bei Cortrie in Hamburg wieder seltene Zeitmesser und historische Raritäten von musealer Qualität zum Aufruf. Von den 231 Losen der exquisiten Offerte möchten wir Ihnen nun sechs Highlights vorstellen, die das Sammlerherz höher schlagen lassen.

Diese Savonnette besticht nicht nur durch ihren einzigartigen Erhaltungszustand, sondern auch durch ihre höchste Qualität. Ihr Gehäuse ist elegant und zeitlos schlicht, gefertigt aus 18K Rotgold. Das originale Emailzifferblatt zeigt die Mondphase mit Mondalter ebenso an wie einen ewigen Kalender mit Berücksichtigung der Schaltjahre. Besonders nennenswert ist die äußerst seltene Kombination ihrer acht Komplikationen. Das edle Stück trägt die Punze des bekannten Uhrmachers Louis Audemars sowie die Signatur Le Roy & Fils Paris.

Etwas zurückhaltender präsentiert sich diese ausgesuchte, funktionstüchtige Taschenuhr mit feinem Silbergehäuse. Es handelt sich um ein Halbsekunden-Beobachtungschronometer von musealer Qualität. 1913 wurde es von der Traditionsfirma A. Lange & Söhne an das Kaiserlich und Königliche Hydrografische Amt in Pola geliefert. Seltenheitswert hat auch die dazugehörige Originalbox, die mit der gleichen Nummer wie die Uhr versehen ist.

Sofort ins Auge sticht diese Reiseuhr aus dem Hause Cartier. Die Rarität entstand wohl um 1929 und ist mit ihrem extravaganten rot, schwarz, weiß emaillierte Gehäuse ganz im Stil des Art déco gehalten, der zu dieser Zeit tonangebend war.

Extrem rar ist diese museale Halsuhr, die um 1670 in London entstand. Der Erhaltungszustand der immer noch funktionstüchtigen Uhr ist einzigartig. Sie besitzt ein Doppelgehäuse aus Silber, wobei das innere Gehäuse schlicht gehalten und das äußere reich mit Schmelzlack und Ziernägeln verziert ist. Wunderschön ausgeführt ist aber auch ihr frühes Spindelwerk sowie das Ziffernblatt, das mit einem extrem seltenen schleichenden Kalender ausgestattet ist. Ein echtes Highlight der Uhrmacherkunst!

Ein wahres Schmuckstück ist diese verspielt anmutende Spindeluhr, die um 1780 von Les Fréres Esquivillon & DeChoudens in Genf gefertigt wurde. Das goldene Gehäuse ist beidseitig mit feinen Orientperlen besetzt, doch besticht vor allem die herrlich ausstaffierte Rückseite. Dort befindet sich nämlich eine exquisite Lupenmalerei mit entzückendem Motiv: eine dunkel gelockte Schönheit und ihr putziges Hündchen geben sich dem Müßiggang hin. Umgeben ist das ovale Bildchen von blauer Emaille, die wiederum von zarten, floralen Mustern unterbrochen wird. Im oberen Bereich ist schließlich noch ein weiteres feines Bildchen zu erkennen, auf dem zwei Tauben dargestellt sind. Zur Uhr gehört noch eine Chatelaine, die ebenfalls wunderbar erhalten und in ihrer Qualität einzigartig ist. Auch sie ist aus Gold und Emaille gearbeitet und besticht durch anmutige Malereien sowie einem Anhänger, der sich als Duftbehälter offenbart.

Fast zur gleichen Zeit wie die verspielte Spindeluhr entstand auch dieses Marinechronometer von musealer Qualität. 1791 wurde es von der Uhrenmanufaktur Arnold & Son hergestellt. Es ist mit No.20 nummeriert. John Arnold wurde im 18. Jahrhundert als einer der bedeutendsten und innovativsten Uhrmacher seiner Zeit bekannt. Zudem nahm er am Wettbewerb zur Bestimmung des Längengrads auf See teil. Die Marinechronometer von Arnold & Son aus dieser Zeit befinden sich in bedeutenden Museen und Privatsammlungen und werden nur selten auf Auktionen angeboten.
Die Auktion der hochwertigen Uhrenraritäten findet am 14. Mai von 16.30 bis 18.30 Uhr in der Süderstraße 282 bei der Karl-Heinz Cortrie GmbH in Hamburg statt. Besichtigungen sind bis zum 13. Mai, zwischen 11 und 17 Uhr möglich.
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