Den sensationellen Reigen eröffnet die Auktion am 7. September bei Eppli am Markt (Bärenstraße 6+8), bei der alles was schön und dekorativ ist zum Aufruf kommt, darunter Glas, Gemälde, Porzellan und Silber. Das Hauptaugenmerk der 362 Lose ist jedoch auf Schmuck gerichtet, der antik, klassisch oder modern daherkommt.
Keinesfalls unerwähnt bleiben dürfen die hochkarätigen Ringe der Offerte, darunter dieser Weißgoldring, den ein einzelner zartrosa Altschliffdiamant von ca. 5,85 ct ziert. Auch aus dem Hause Graff ist ein wahres Prachtstück mit dabei: ein Platinring mit zwei weißen Triangeldiamanten und einem 3,09-Karäter im Smaragdschliff und der Farbnuance Fancy light yellow. Die Farbe Gelb ist sozusagen das Markenzeichen des Hauses Graff.

Auch einige luxuriöse Armbanduhren sind in der Auktion mit dabei. Sie stammen von Herstellern wie Rolex, A. Lange und Söhne, Heuer, Omega oder Patek Philippe, unter den vor allem eine Edelstahl-Nautilus für den Herrn hervorzuheben ist.
Der Beginn der Auktion ist um 11 Uhr. Eine Woche später geht es am 14. September um 15 Uhr weiter bei Eppli im Königsbau, jener Dependence des Auktionshauses, die auf luxuriöse Mode und Accessoires spezialisiert ist. Unter den 64 Losen der Best of-Offerte darf eine Birkin Bag natürlich nicht fehlen. Die begehrte Tasche von Hermès ist bei Eppli in einer Version aus cognacfarbenem Straußenleder vertreten.

Ein weiterer Klassiker kommt mit der 2.55 Double Flap von Chanel zum Aufruf. Das Modell aus schwarzem Mississippi-Alligatorleder verfügt über den Chanel-typischen durchflochtenen Kettenriemen sowie einen CC-Drehverschluss.

Ein Hut der Golden Gate Hat Company mag sich erst einmal wenig spektakulär anhören. Wenn man jedoch weiß, dass er von Michael Jackson während dessen Bad World Tour im Jahr 1988 getragen wurde, klingt es bestimmt wie Musik in den Ohren entsprechender Sammler. Getragen wurde der Hut vom King of Pop bei der Performance des Hits Billie Jean in Köln getragen
Am 27. September geht es raus aus Stuttgart nach Leinfelden-Echterdingen, wo ab 11 Uhr in der Eppli-Auktionshalle 574 abwechslungsreiche Lose zum Aufruf kommen. An der Pole Position steht hier ein über einhundert Jahre altes Schätzchen der Automobilgeschichte: ein Buick B24 Roadster Cabriolet aus dem Jahr 1914, das in seinem Produktionsjahr erstmalig für den Straßenverkehr zugelassen wurde. Der 4-Zylinder-Motor bringt es auf 80 km/h bei einem Verbrauch von 12 Litern. Die Innenausstattung ist aus Leder und Holz und auch die Speichenräder wurden aus Holz gefertigt. Der Buick B24 war der erste Wagen mit Elektrostarter.

Die Kunst dieser Offerte setzt sich aus alten und neuen Meistern zusammen. Eines der älteren Lose ist eine in Öl auf Eichenholz ausgeführte Kreuzabnahme, die dem niederländischen Manieristen Jan Mostaert zugeschrieben wird. Das Gemälde stammt aus der einmaligen Sammlung der Familie Grzimek, deren Fokus auf der Epoche der Spätrenaissance lag.

Rund 100 Jahre jünger ist eine titellose Arbeit von Max Ackermann. Ackermann war als Schüler Adolf Hölzels ein Wegbereiter der Abstraktion. In diesem Sinne führte er 1965 auch die vorliegende Arbeit in Öl, Tempera und Ölkreide auf Leinwand aus.
Weitere Kategorien des 27. September sind Spielzeug, Porzellan, Silber, Asiatika und Möbel. Auch auf Stücke aus der Auflösung einer Sammlung nautischer Instrumente darf mitgeboten werden. Bereits am 28. September geht es in der Auktionshalle um 11 Uhr weiter mit der Versteigerung von 403 Münzen, Briefmarken und Historika. Als eine Seltenheit der Bundesrepublik Deutschland kommen hier fünf komplette Sets der Goldserie Deutscher Wald zum Aufruf, die passender Weise ihre tannengrünen Originalschatullen mitbringen.

Ebenso gehören Goldsammlungen aus Österreich und der Schweiz zu den Top-Losen der Auktion. Aus der Eidgenossenschaft stammen 29 x 20 Franken-Münzen, die zwischen 1897 und 1922 geprägt wurden. Auf 50 Goldducaten-Münzen aus Österreich ist 49 mal Franz Joseph I. und einmal dessen Onkel Ferdinand I. zu sehen.

Alle Lose des Best of-Septembers von Eppli finden Sie hier bei Barnebys.



