Seit der Gründung der Luxusmarke Fendi im Jahr 1925 sind Handtaschen fester Teil des Sortiments, doch sollten einige Jahrzehnte ins Land ziehen, bevor jene Modelle entworfen wurden, die einen bleibenden Eindruck hinterließen und mit dem aktuellen Y2K-Trend ganz hervorragend harmonieren.
Baguette

1994 trat Silvia Venturini Fendi, eine Enkelin des Gründerehepaares Adele und Edoardo Fendi, in das Familienunternehmen ein. Drei Jahre später entwarf sie etwas, das sich zum begehrtesten und ikonischsten Objekt der Marke entwickeln sollte: die Schultertasche Baguette. Das schlichte Grunddesign, gekrönt vom berühmten Logo mit dem doppelten F, ist absolut zeitlos und wunderbar geeignet, mit jeder Kollektion neu aufgelegt zu werden. Ihre steile Karriere verdankt die Baguette aber nicht zuletzt ihren prominenten Auftritten in der Serie Sex and the City, die um das Jahr 2000 einen erheblichen Einfluss auf die Modewelt hatte.
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Peekaboo

2009 erweiterte Fendi sein Taschensortiment um ein weiteres Modell, das von Silvia Venturini Fendi entworfen worden war: die Peekaboo, eine elegante Henkeltasche mit genügend Stauraum für den Tag (jedoch natürlich auch in einer Mini-Version verfügbar). Öffnet man ihren Verschluss, offenbart sich der durch eine feste Trennwand unterteilte Innenraum. 2020 erhielt die Peekaboo ein kleines Makeover mit Namen ISeeU, wobei die Öffnung etwas großzügiger gestaltet wurde, um so einen leichterten Zugang zum Innenleben zu gewähren.
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Spy Bag

Zwischen Baguette und Peekaboo präsentierte Fendi 2005 ein weiteres Taschenmodell, bei dem es sich – Sie ahnen es bereits – um eine Kreation von Silvia Venturini Fendi handelt: die Spy Bag, eine relaxte Tasche im Hobo-Stil, deren Look von den schräg nach oben verlaufenden Nähten und den geflochtenen (bei den neuen Versionen gedrehten) Henkeln dominiert wird. Ihren Namen verdankt sie jedoch dem Geheimfach, das sich unterhalb der überlappenden Verschlussklappe befindet. Wie ihre beiden „Kolleginnen“ ist auch die Spy Bag ein absolutes Wunder der Wandlungsfähigkeit und in unterschiedlichen Ausführungen und Größen zu haben.
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Wer eine der genannten Taschen neu kaufen möchte, muss eine vierstellige Summe investieren. Auf dem Auktionsmarkt ist die Preisspanne deutlich breiter, wobei der Wert je nach Modell, Material und Zustand variieren kann. Doch ist es auf jeden Fall möglich, eine schöne Fendi-Tasche bereits für ein paar hundert Euro zu ersteigern.
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