Als Patricia Field, die Kostümdesignerin für Sex and the City, 1997 damit beauftragt wurde, ein Outfit zusammenzustellen, das Sarah Jessica Parker im Vorspann der Serie tragen sollte, entschied sie sich zunächst für ein Kleid aus der letzten Modeschau von Marc Jacobs. Als sie dann jedoch in einem Geschäft in Midtown (Manhattan) auf ein weißes Tüll-Tutu für nur 5 Dollar stieß, dachte sie sofort an Parker, die lange Zeit Ballettunterricht gehabt hatte. Anstelle des Kleides, das schon bald wieder aus der Mode kommen würde, hatte das Tutu mit dem seidenen Taillenband etwas zeitloses.
"Wir drehten schließlich für die Serie mit drei Outfit-Optionen, doch diese war das bei weitesten originellste Konzept", erinnerte sich Patricia Field. "Und so entschied man sich nach einer Kampagne zwischen mir und Sarah Jessica schließlich für das Tutu. Mittlerweile ist es natürlich zu einer Ikone der Fernsehgeschichte geworden."
Lesen Sie auch: "The Fashion Bible": Die Geschichte der Vogue

Aufgrund der Szene des Intros, in der "Carrie" nassgespritzt wird, waren für die Aufnahmen fünf Tutus vonnöten. Am 18. Januar 2024 kam eines dieser Tutus bei Julien's Auctions in Beverly Hills als Teil der Auktion "Unstoppable: Signature Styles Iconic Women in Fashion" zum Aufruf. Ursprünglich geschätzt auf 8.000-12.000 US-Dollar, übertrag das Röckchen alle Erwartungen und erzielte schließlich 52.000 US-Dollar (inkl. Aufgeld), was seinen Stellenwert als Symbol der Popkultur unterstrich. Seit dem Start der Serie im Jahr 1998 wurde Carrie Bradshaw mit ihrem Mix aus Secondhand-Fundstücken und Designer-Styles zur Modeikone.
Zu den weiteren Highlights der Auktion gehörte ein schwarzweißes Cocktailkleid von Catherine Walker, das einst von Prinzessin Diana getragen wurde sowie ein Givenchy-Ensemble, das Fürstin Grace von Monaco 1961 trug, als sie im Weißen Haus auf Präsident John F. Kennedy traf (beide verkauft für jeweils 325.000 US-Dollar) .
Entdecken Sie weitere Neuigkeiten vom Auktionsmarkt im Barnebys Magazin!




