In Manhattan mag alles zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar zu sein, nur Platz ist auf der Insel zwischen East River, Hudson River und Harlem River eher Mangelware, weshalb man schon früh damit begann, in die Höhe zu bauen, was zur der heute berühmtesten Skyline der Welt führte.

Die ersten Hochhäuser entstanden im späten 19. Jahrhundert und 1910 beschloss Kaufhaus-Millionär Frank Winfield Woolworth (1852-1919), ein weiteres hinzuzufügen, das 2.000 Büros und dem neuen Hauptsitz seines Unternehmens Platz bieten sollte. Mit dem Entwurf wurde Architekt Cass Gilbert (1859-1934) betraut, der ein 57-stöckiges Gebäude im neogotischen Stil entwarf, das bei seiner Eröffnung am 24. April 1913 mit 241 Metern das höchste Gebäude der Welt war.
Die Kosten von 13,5 Millionen USD bezahlte Woolworth in bar, eine Summe, die nach heutiger Kaufkraft knapp 400 Millionen USD entspricht.
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Ab 2012 wurden die oberen 30 Etagen des denkmalgeschützten Gebäudes in Luxuswohnungen verwandelt. Das fünfstöckige Penthouse in der kupferbehelmten Spitze wird nun bei Sotheby’s International Realty für 79 Millionen USD als „einer der letzten großen ungenutzten Räume in New York City“ zum Kauf angeboten.

Und über Platzmangel kann man sich hier wirklich nicht beschweren, umfasst die Wohnfläche doch 900 m² bei einer Deckenhöhe von sieben Metern. Aus den insgesamt 125 Fenstern und von einer 38 m² großen Terrasse lässt sich zudem die atemberaubende Aussicht auf die Stadt, die niemals schläft genießen. Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehören ein privater Aufzug und ein Kamin, die Nutzung des den wenigen Bewohnern der 32 Luxusapartments vorbehaltenen Fitness- und Poolbereichs sowie ein Weinkeller mit Verkostungsraum.
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Gelistet ist das Objekt bei Sotheby’s als The Pinnacle Penthouse, ein Name, der in seiner Doppeldeutigkeit mehr als zutreffend ist.



