Ein royales Geschenk von Cartier bei Cortrie

Unikate, Raritäten, Hochkaräter, indischer Hochzeitsschmuck und ein königliches Geschenk - die kommende Uhren- und Schmuckauktion im Hause Cortrie lässt keine Wünsche unerfüllt.

Ein royales Geschenk von Cartier bei Cortrie

Am 16. und 17. März bittet das Hamburger Spezialauktionshaus Cortrie Schmuck- und Uhrenfreunde zur Auktion. In insgesamt 584 Losen kommen erlesener Schmuck und seltene Uhren zum Aufruf, die Sammler mit Sicherheit begeistern werden.

Der erste Auktionstag ist ab 16:30 Uhr dem Thema Uhren gewidmet. Zu entdecken gibt es 294 Positionen mit außergewöhnlichen Taschenuhren und Armbanduhren begehrter Hersteller wie Audemars Piguet, Rolex, Patek Philippe und Breguet.

Cartier, historisch bedeutende Taschenuhr, 1910/11 | Foto: Cortrie
Cartier, historisch bedeutende Taschenuhr, 1910/11 | Foto: Cortrie

Das absolute Highlight der Auktion ist eine historisch bedeutende und einzigartige Taschenuhr, die 1910/11 bei Cartier in Paris angefertigt wurde. Die superflache Uhr besteht aus Gold, Platin und graublauem Guillochemaille. Ihre Rückseite ziert ein mit Diamantrosen besetztes indischen Fürstenmonogramm. Tatsächlich war die Uhr ein Geschenk des englischen Hofes unter George V., der auch den Titel eines Kaisers von Indien trug, an den Maharadscha von Kapurthala. Bestätigt wird dies durch eine Archivauskunft von Cartier, die wie die Originalbox der Uhr beiliegt.

Auch die Schmuckofferte, die am 17. März ab 16:30 Uhr zum Aufruf kommt, führt uns wie die royale Cartier-Uhr zunächst nach Indien. Aus dem südostindischen Bundesstaat Tamil Nadu stammt ein antiker Hochzeitsschmuck von 1900-1930. Das als Makara Kanti bezeichnete Collier besteht aus Gelbgold und ist vollständig mit Burma-Rubinen, Smaragden, Diamanten und Perlen verziert.

Antiker indischer Hochzeitsschmuck, ca. 1900-30 | Foto: Cortrie
Antiker indischer Hochzeitsschmuck, ca. 1900-30 | Foto: Cortrie

Eine echte Rarität aus Glashütte haben wir mit einer bisher unregistrierten Taschenuhr von Moritz Grossmann vor uns, die um 1885 vom Firmengründer selbst fertiggestellt wurde. Neben einem Präzisionsuhrwerk von bester Qualität ist die goldene Uhr mit einem Vollkalender nach dem Patent von Otto Fleischhauer ausgestattet.

Moritz Grossmann Glashütte Taschenuhr mit Vollkalender, ca. 1885 | Foto: Cortrie
Moritz Grossmann Glashütte Taschenuhr mit Vollkalender, ca. 1885 | Foto: Cortrie

Die Exklusivität einer schlicht gearbeiteten Roségoldtaschenuhr von Breguet verbirgt sich in deren Innenleben: Ein äußerst seltenes Kaliber mit Viertelstunden-Repetition auf spezielle Tonfedern. Die Uhr stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und wurde nachweislich 1820 verkauft.

Breguet-Repetieruhr mit sehr seltenem Kaliber, 1809-19 | Foto: Cortrie
Breguet-Repetieruhr mit sehr seltenem Kaliber, 1809-19 | Foto: Cortrie

Jeweils um eine unikate Handarbeit handelt es sich bei einem Armreif sowie einem Collier in Schlangenform aus Weißgold, die weitere Highlights des Katalogs darstellen.

Schlangen-Armreif aus Weißgold mit Farbsteinbesatz | Foto: Cortrie
Schlangen-Armreif aus Weißgold mit Farbsteinbesatz | Foto: Cortrie

Beide Stücke sind mit Brillanten besetzt, der Armreif zusätzlich mit Rubinen und Saphiren, das Collier mit Smaragden.

Schlangen-Collier aus Weißgold mit Brillanten | Foro: Cortrie
Schlangen-Collier aus Weißgold mit Brillanten | Foro: Cortrie

Selten und exklusiv sind auch die Armbanduhren der Auktion. Aus dem Hause Breguet stammt eine Tourbillon Ref.3350 BA 12 286 Herrenarmbanduhr von 1993 mit Vollplatinenwerk Kaliber 558 und beidseitiger Verglasung.

Breguet Tourbillon Ref.3350 BA 12 286 No.225 E, 1993 | Foto: Cortrie
Breguet Tourbillon Ref.3350 BA 12 286 No.225 E, 1993 | Foto: Cortrie

Eine Vintage Rarität von Audemars Piguet von 1979 liegt mit der Royal Oak "Jumbo" Ref. 5402 BA No.448 vor. Ihr goldenes Gehäuse wurde in späterer Zeit mit einem aufwändigen Brillantbesatz ergänzt.

Audemars Piguet Royal Oak "Jumbo" Ref. 5402 BA No.448, 1979 | Foto: Cortrie
Audemars Piguet Royal Oak "Jumbo" Ref. 5402 BA No.448, 1979 | Foto: Cortrie

Die Offerte wird durch zwei bezaubernde Emaille-Taschenuhren ergänzt, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in London für den chinesischen Markt geschaffen wurden.

Ilbery Emaille-Taschenuhr, London ca. 1840/50 | Foto: Cortrie
Ilbery Emaille-Taschenuhr, London ca. 1840/50 | Foto: Cortrie

Während eine der beiden Uhren ein Damenportrait vor einem leuchtend roten Hintergrund aus Guilloche-Emaille zeigt, ziert die zweite die detaillierte Emaille-Lupenmalerei eines Schmetterlings auf Camelienblüten.

Bovet Emaille-Taschenuhr "The Butterfly", London ca. 1830 | Foto: Cortrie
Bovet Emaille-Taschenuhr "The Butterfly", London ca. 1830 | Foto: Cortrie

Vermutlich einzigartig und zudem von musealer Qualität ist eine weitere Taschenuhr von Patek Philippe, die eine andere Art der Emaillemalerei aufweist, nämlich im Stil der Schule von Blois des 17. Jahrhunderts. Die Schauseite zeigt eine als Schäferin gekleidete junge Dame, die Rückseite eine Berglandschaft mit Fluss.

Patek Philippe Emaille-Taschenuhr, 1887 | Foto: Cortrie
Patek Philippe Emaille-Taschenuhr, 1887 | Foto: Cortrie

Abschließend möchten wir Ihnen auch einen besonders hochwertigen Brillanten von 3,05 ct nicht vorenthalten. Der Stein ist sowohl was Reinheit als auch Farbton betrifft, den höchsten Stufen zuzuordnen und weist keine Fluoreszenz auf.

Exzellenter Brillant von 3,05 ct | Foto: Cortrie
Exzellenter Brillant von 3,05 ct | Foto: Cortrie

Die Auktionen finden am 16. und 17. März im Auktionshaus Cortrie in der Süderstraße 282 in Hamburg statt. Vorbesichtigungen sind jeweils vor den Versteigerungen möglich.

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