Für seine aktuelle Contemporary Week konnte das Wiener Dorotheum erneut spannende Offerten zusammentragen, die die Aufmerksamkeit von vielen interessierten Bietern auf sich zogen (alle nachfolgend aufgeführten erzielten Preise sind inklusive Aufgeld und Mehrwertsteuer).
Am 20. Mai stand Kunst der Moderne auf dem Programm. Den höchsten Preis des Abends konnte Egon Schieles ungewöhnliche Gouache Weiblicher Akt (1912) erzielen, die für 565.000 Euro einen neuen Besitzer fand (Schätzpreis 400.000-600.000 Euro). Knapp dahinter reiht sich Carl Molls hart umkämpftes Gemälde Garten in Döbling, Wien (1908) mit 536.750 Euro ein (Schätzpreis 100.000-180.000 Euro), gefolgt von Giorgio de Chiricos Piazza d’Italia (1954), das für 520.000 Euro verkauft wurde (Schätzpreis 250.000-350.000 Euro).
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Weitere starke Preise erzielten Rast (1930) von Alfons Walde (494.000 Euro; Schätzpreis 70.000-130.000 Euro), Le retour au village devant le bouquet (1970-76) von Marc Chagall (455.000 Euro; Schätzpreis 200.000-300.000 Euro), Vertige (1951) von Victor Brauner (338.000 Euro; Schätzpreis 160.000-240.000 Euro) sowie Composition abstraite (1947) von Francis Picabia (286.000 Euro; Schätzpreis 70.000-90.000 Euro).
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Mit einem Gesamtergebnis von rund 7,8 Millionen Euro war es die bislang erfolgreichste Moderne-Auktion im Dorotheum.
Ein ähnlich hohes Gesamtergebnis (ca. 7,7 Millionen Euro) konnte das Auktionshaus am darauffolgenden Abend verbuchen, als Zeitgenössische Kunst aufgerufen wurde.

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Hier war es der tschechische Künstler Mikuláš Medek, der den höchsten Preis der Offerte erzielte, als Mr. Enterprise (1968) für 520.000 Euro versteigert wurde (Schätzpreis 180.000-240.000 Euro). Den vorab der Auktion auf 200.000-350.000 Euro festgelegten Schätzpreis ließ Maria Lassnigs Selbstportrait mit Engel bzw. Kleiner Harlekin (1961) hinter sich, als es für 481.000 einen neuen Besitzer fand. Ein mit 468.000 Euro ähnlich hohes Ergebnis erzielte Frau auf einem Pferd, eine kleinformatige Bronzeskulptur aus dem Spätwerk Fernando Boteros (Schätzpreis 300.000-400.000 Euro). Auch Martha Jungwirth konnte erneut überzeugen, als Ohne Titel (1990) aus der Serie der affe in mir von den geschätzten 600.000-90.000 Euro auf 130.000 Euro kletterte. Erst im November letzten Jahres hatte das Dorotheum einen neuen Rekordpreis für Jungwirth erzielen können.
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Die Contemporary Week endet am 5. Juni mit der Onlineauktion „Editions“, die Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Lee Krasner, Gerhard Richter und Keith Haring umfasst.
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