Am Abend des 19. November eröffnete die Moderne Kunst die aktuelle Contemporary Week im Wiener Dorotheum. Das Top-Los der Offerte war Max (Mopp) Oppenheimers letztes Selbstporträt aus dem Jahr 1933, das erst vor Kurzem an die Erben, zwei gemeinnützige Organisationen, restituiert worden war.

Aufgerufen mit einem Schätzpreis von 160.000-220.000 Euro, erhielt schließlich ein Saalbieter den Zuschlag bei 700.000 Euro (inkl. Aufgeld), was einem neuen Weltrekord für ein Werk Max Oppenheimers bedeutete.
Der höchste Preis des Abends wurde jedoch mit Egon Schieles Sitzendes Mädchen mit Haarschleife erzielt, das für 737.500 Euro (inkl. Aufgeld), einen neuen Besitzer fand.
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Erfolgreich ging es am nächsten Abend weiter, an dem Zeitgenössische Kunst aufgerufen wurde. Als vierzehntes Los kam hier Ohne Titel zum Aufruf, das Martha Jungwirth 2015 in Öl auf Papier auf Leinwand ausgeführt hat.
Für das Werk in dem für Jungwirth typischen poetisch-abstrakten Stil, der an das Informel anknüpft, waren 180.000-280.000 Euro erwartet worden. Die schließlich erzielten 520.000 Euro (inkl. Aufgeld) verdoppelten nicht nur fast den bisherigen Weltrekord Jungwirths, sondern widerspiegeln auch die zunehmende Würdigung des Œuvres der 84-jährigen Künstlerin.
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